[2025] Der Stab stellt sich vor

    • Was müsste man machen?
    • Was macht man wirklich?
    • Wie hat der Charakter auf diesen Posten ergattert?
    • Wie hat der Spieler auf diesen Posten gekommen?
    • Was ist an der Arbeit OT, was ist IT?


    Jacques Hammenbruch arbeitet seit Jahren als Feldzeugmeister. De jure ist er für Belagerungen verantwortlich, de facto macht er seit einigen Jahren auch viel Verwaltungs- und Schreibarbeit. Er versucht, seine Erfahrung jedem weiteren Obristen als unverzichtbar anzupreisen - inklusive seiner Kontakte auf Platz und seinem Verständnis von Belagerung. Dafür will er Geld vom Obristen, als Angestellter. Er ist sich keinesfalls zu schade, auch als Hellebardier einfach mitzulaufen.

    (...) Passt zur Optik besser als ein 0815 Tellerbarett.

  • Volkmar kümmert sich im Lager um den reibungslosen Ablauf, Bezahlung und Ausführung der Aufträge durch seine Offiziere. Er repräsentiert das Lager gegenüber den Auftraggebern. Tatsächlich verbringt er sehr viel Zeit im Stabszelt und sitzt herum. Er hat den Haufen von Ignaz Zweihorn übernommen, als dieser in den Ruhestand getreten ist. Zuvor diente er unter ihm als Hauptmann, Schultheiß und vor sehr langer Zeit als Gemeiner im Geviert.

    Ultimus in acie

  • Klara Rittweger arbeitet seit Jahren als Pfennigmeisterin. Sie ist zuständig für die Lagerkasse und verwaltet damit die Einnahmen und Ausgaben. In der Praxis bedeutet das viel Rumsitzen im Stabszelt, beim Aushandeln von Verträgen eine Zweitmeinung zum Preis abgeben oder selbst einzelne Verträge unterschreiben, wenn sonst niemand vom Stab da ist. Das müsste man nicht unbedingt machen, macht Klara aber so, da sie praktisch im Stabszelt wohnt. Klara versucht damit natürlich, einen guten bzw. angemessenen Preis mit den Auftraggebern auszuhandeln oder aushandeln zu lassen. Sie zählt Einnahmen, stellt Quittungen aus, übernimmt auch mal das Ausfüllen und Siegeln der Verträge. Klara ist ebenfalls bei der Musterung dabei und schaut genau darauf, dass der restliche musternde Stab die Musterrolle korrekt ausfüllt. Am Abend zählt sie Münzen für die Soldauszahlung und schaut auch da wieder, dass alles korrekt in der Musterrolle ausgefüllt wird.

    Das Amt und die damit verbundenen Aufgaben haben sich über die Jahre hinweg verändert. Der vorherige Pfennigmeister hat einfach ein paar Münzen aus der Lagerkasse genommen und damit nach Sold fragende Knechte bezahlt. Als er das Amt niederlegte, haben sich Herbert Luftschläger und Klara Rittweger gemeldet, unter der Bedingung, die Arbeit zu zweit zu machen. Die Soldauszahlung wurde mit dem Soldschlüssel komplett verändert und nach und nach verbessert (allerdings auch aufwändiger gemacht). Seit einigen Jahren ist nur noch Klara Pfennigmeisterin, sucht sich aber gerne wieder Unterstützung für die aufwändige Soldauszahlung und als Pausenablösung. Helfer*innen müssen nur Lesen und Schreiben sowie Zählen können, Rechnen ist nicht nötig.

    Ab und zu stellt sich auch Klara mit Hellebarde ins Geviert – je nach dem, wie interessant ein Auftrag klingt und ob genug andere Leute im Stabszelt wären für potenzielle Aufträge.

    Im Falle von Klara ist an der Arbeit alles OT, das liegt aber vermutlich auch an der Korrektheit der Spielerin. Man könnte den Job auch viel korrupter oder unfairer spielen.

  • Wentzel ist als Schultheiß der Richter des Lagers. Theoretisch ist seine Aufgabe vor allem Leute über den Artikelsbrief zu belehren, und diesen in Gerichtsverfahren auszulegen. Dafür organisiert er, wenn der Profoss es bei ihm anzeigt, eine Gerichtsverhandlung für die er Schöffen einberuft, die ihm bei der Urteilsfindung zur Seite stehen. Er leitet die Verhandlung und spricht am Ende das Urteil. De facto hat Wentzel nur dann etwas zu tun, wenn vom Profoss auch tatsächlich etwas angezeigt wird. Oft werden kleinere Vergehen vom Profoss (oder direkt von den Steckenknechten) geregelt, ohne dass es zu einer großen Verhandlung kommt. Wenn gerade nichts ansteht, übernimmt er auch Verwaltungsaufgaben oder Verhandlungen für den Stab. Er ist außerdem auch als gerichtliche Vertretung der Knecht außerhalb des Lagers verfügbar, so ist er zugelassener Anwalt und Notar in der Stadt Aldradach und wird die Knechte dort in Verhandlungen vertreten, sollte es dazu kommen (obwohl wir natürlich andere Gerichte nicht anerkennen, aber um gute Nachbarschaft bemüht spielen wir natürlich ab und zu die Farce des Stadt"gerichtes" mit). Wentzel studierte in Bögenhafen Juristerei als ihm zwischen ein paar Feldzügen mal langweilig war und bot sich im folgenden Jahr dem neuen Obristen als Schultheiß an, seitdem dient er jetzt schon dem 3. Obristen als Richter des Lagers.

    Die OT Arbeit ist vor allem zwischen den Drachenfesten. Ich kümmere mich (gemeinsam mit Kendra und allen anderen die Lust haben) darum, den Artikelsbrief ab und zu zu überarbeiten und vielleicht neue Dinge hinzuzufügen oder alte zu streichen. Das führt auch dazu, dass IT natürlich Wentzel einer derjenigen ist, die am meisten Wissen über den Artikelsbrief haben, es schadet aber natürlich nicht, dass sich auch andere mal damit beschäftigten! Auch ist es natürlich wichtig, falls es zu Verhandlungen kommt, das "Strafmaß" insofern abzuwiegen, dass es Spiel generiert und nicht zu einer OT Bestrafung des Schuldigen (z.B. durch Charaktertod, OT körperliche Strafen, Ausgrenzung o.Ä.) kommt.

    "Die ganze Stadt anzünden und die Bourgeoisie abschlachten"

  • Ottmar Dreyschuß ist der Locotenent des Lagers und damit der direkte Stellvertreter des Obristen. Er gehört damit als Offizier zum Stab des Lagers und wird direkt vom Obristen bezahlt.
    Ihm obliegt die Befehlsgewalt über das Lager, wenn der Obrist abwesend ist.

    Ottmar versteht sich als Bindeglied zwischen dem einfachen Knecht und der ritterlichen Führung in Form des Obristen, da er selbst aus den Reihen der Knechte kommt.

    Seine Achillesferse ist allerdings die durchaus immer komplizierte Beziehung zu seiner Tochter Runa (ebenfalls im Lager)

    • Was müsste man machen?

      Grundsätzlich bleibt der Loco im Lager, wenn der Obrist auszieht, damit immer ein Ansprechpartner für Auftraggeber vor Ort ist. Diplomatie und Verhandlungsgeschick sind dabei Grundvoraussetzungen. Der Loco nimmt Aufträge von außerhalb entgegen und schließt die dementsprechenden Verträge ab.

    • Was macht man wirklich?

      Apfelwein trinken!
      Mit dem mittlerweile sehr erfahrenen Stab und dem eingespielten Team fällt das Verträge schließen sehr leicht. Wir machen Verträge eigentlich immer min. zu zweit, damit man nicht überfordert ist. Die Crux ist nämlich beschissene Aufträge von guten Aufträgen (die auch Spaß machen) zu unterscheiden. (Entsatzung einer Belagerung vs. Wache schieben in der Mittagssonne).

    • Wie hat der Charakter auf diesen Posten ergattert?

      Ottmar musste seine Spielschulden beim Obristen Brucherholz (noch vor Zweihorn und v. Alt-Mendred) abarbeiten. Danach wurde er von den nachfolgenden Obristen weiterbeschäftigt, da er sich besser darstellen kann als er tatsächliche Fähigkeiten besitzt.

    • Wie ist der Spieler auf diesen Posten gekommen?

      Ich bin vom vorherigen Locotenenten gefragt worden, ob ich den Posten übernehmen möchte. Und da ich eigentlich keine Lust mehr auf LARP-Kämpfe habe, kam mir ein Stabsposten gerade recht.

    • Was ist an der Arbeit OT, was ist IT?

      Das einzige OT an der Arbeit ist eigentlich den ausführenden Knechten zu verkaufen, dass ihr Auftrag zwar kacke aber dennoch IT wichtig ist. Generell den Spagat zwischen dem Annehmen von mittelmäßigen Aufträgen und einer Zeit des Rumlungerns ohne irgendeinen Auftrag hinzubekommen.
      Der Rest ist glaube ich alles IT

    • Was bewegt mich

      Wie lange kann ich den Job des Loco noch machen? Ab wann klebt man zu sehr an seinem Stuhl? Was mache ich bloß im LKL, wenn ich mal kein Loco mehr bin? Pitz-Wirt?