Offener Drill 2.0
Vor einigen Jahren haben wir den offenen Drill gemacht und es ist nach 2 Jahren wieder eingeschlafen, weil auch die Resonanz nicht sonderlich groß war. Die Idee fand ich aber damals schon schön und ich habe mir Gedanken gemacht wie man das noch mal wieder beleben könnte in einer neuen Form.
Der Drill soll nicht öffentlich bekannt gemacht werden, sondern nur auf Einladungsbasis von Knechten/Mägden an potentiell Interessierte erfolgen. Wer jemanden einlädt wird sein Pate. Die Paten versuchen für ihren Gast ein Barett und vllt. ein Wams aufzutreiben, das der Gast tragen kann.
Als Zeitpunkt könnte man z.b. Freitag 12 oder 13 Uhr sagen. Der Ablauf würde dann so aussehen.
1 Stunde Lagerleben zusammen mit dem Paten im Lager.
~1 Stunde Drill auf dem Feld mit dem ganzen Haufen
1 Stunde gemütliches trinken und singen im Biergarten
Dann Verabschiedung der Gäste mit einem kleinen Zertifikat
Warum das ganze?
Machen wir uns nichts vor wir sind ein sehr altes Lager, 3 Spieler U30. Die meisten Gruppen von uns haben einen so hohen Altersdurchschnitt das es sehr schwer wird noch junge Leute darin zu integrieren. Oben drauf kommt noch das wir ein sehr geschlossenes Lager vom Auftreten und dem Verhalten sind. Das sind 2 Punkte, die es uns erschweren neuen Nachwuchs zu bekommen.
In Bögenhafen haben wir festgestellt, dass es eine sehr effektive Art ist Nachwuchs zu rekrutieren, wenn man den Leuten anbietet mal für kurze Zeit Knecht zu sein. Ein Barett aufsetzen, mit den Knechten rumhängen und mal einen Drill mitmachen. Mit dem Barett auf dem Kopf werden sie meistens gleich anders behandelt, nicht mehr wie ein Fremder Außenstehender.
Die Interessenten haben so eine Möglichkeit, mal reinzuschnuppern bei uns und sich ein Bild davon zu machen was die Landsknechte hinterm Schlagbaum und auf dem Feld machen.
Das Konzept muss natürlich nicht so 1:1 umgesetzt werden aber ich halte es für ein gutes Grundgerüst.
[2026] Offener Drill 2.0
-
-
Ich finde die Idee gut, könnte man mMn genau so umsetzen, aaaber folgendes würde ich noch besser finden:
Einen öffentlichen bekannten offenen Drill. Den bewirbt man und jede*r kann mitmachen. Da drillt man halt froh vor sich hin und gut ist.Das Konzept von "Patenknechten" könnte man doch einfach in normale Drills einbauen oder? Also genau das was oben erwähnt ist, aber halt immer. Ein oder zwei Anfänger*innen kann der Haufen immer schlucken.
Also so in die Richtung: Man hat wen halbwegs interessierten -> besorgt n Barett und ne Hellebarde für die Person -> spricht sich kurz mit dem Hauptmann/Weibel ab "Kann die Person bei dem Drill mitmachen?" -> Ja oder nein je nachdem wieviele "Patenknechte" schon dabei sind -> gibt der Person nen Crashkurs vorm Drill -> Person drillt mit und man nimmt sie auch n bissl ins Lager mit.
Also kurz gesagt: öffentlicher Drill und "Patenknechte" als zwei unabhängige Sachen. Öffentlicher Drill als breite Werbemaßnahme, "Patenknechte" als Option für Leute die schon mehr Interesse haben. -
Wäre auch eine Möglichkeit.
Wenn die Sache mit den Paten aber über das ganze DF laufen soll, müsste man sich Gedanken über den Rechtstatus der "Patenknechte" machen. Ob sie dem Artikelsbrief unterstehen (mit Ausnahmen, wie nicht bei 2 Hauptleuten einschreiben), oder ob der "Pate" für alles belangt wird. Die meisten "Patenknechte" wird man zwar gut erkennen, aber ich glaube es wird da eher zu Rechtsfragen kommen, wenn das über das ganze DF stattfindet, als wenn es eine konzentrierte Aktion ist, wo klar ist, es sind ein Haufen "Gäste" im Lager. Das soll aber kein Argument dagegen sein.
Ich könnte mir vorstellen dass wir kurz vor dem DF eine Google Tabelle machen, wo jeder einträgt was er an Leihklamotte/Barette einpackt und die Größe und Farben mit auflistet. Das würde ich dann drucken und IT verwahren (kann sich natürlich auch noch jeder andere ausdrucken, der es will). Dann könnte ich Ansprechpartner sein, falls man etwas für seinen "Patenknecht" braucht und selber nichts passendes hat. -
Ich finde die Idee vom Knut ziemlich gut - es ist eine Handlung gegen ein bekanntes Problem. Ich tendiere aber auch mehr zu Knuts Variante - "Einladung" - und weniger zu etwas öffentlichem. Den zu unserem geschlossen wirkenden Auftritt kommt oft dazu, dass sich unsere Spieler und Charaktere lange kennen und deshalb hilft es sehr, wenn man "jemandes Gast" ist.
-
Ich fände beides gut. Paten-Konzept wie Knut es beschreibt und zusätzlich einen öffentlichen Drill für alle, die es interessiert. Letzteres unter der Voraussetzung, dass es ordentlich beworben wird, IT in der Zeitung und mit Flyern und vorher OT auf Social Media. Damit würden wir uns nämlich auch zugänglicher für andere Lager zeigen und uns wieder als Profis verkaufen. Die IT-Bestätigung fürs Mitmachen haben wir ja noch (glaubs sogar ausgedruckt eingelagert, sont halt neu drucken).
-
Ich bin für einen Öffentlichen Drill für alle und für die Patenschaft an einem bestimmten Tag und zu einer bestimmten Zeitblock.
-
Die Aufgabe des Klamotten verwalten und vielleicht auch Gast Knechte im Lager willkommen heißen könnte man auch dem Hurenweibel übertragen. Für mich teil des Charmes des LKLs war schon immer, dass OT Organisationszwang durch stimmige IT Verwaltung gelöst wurde, da könnte man den Gästen auch einen erlebbaren Einblick geben.
-
Die Aufgabe des Klamotten verwalten und vielleicht auch Gast Knechte im Lager willkommen heißen könnte man auch dem Hurenweibel übertragen. Für mich teil des Charmes des LKLs war schon immer, dass OT Organisationszwang durch stimmige IT Verwaltung gelöst wurde, da könnte man den Gästen auch einen erlebbaren Einblick geben.
Ausser dass der Hurenweibel nix mit dem Drill zu tun hat.....
-
Nee, mit dem Drill soll der nichts zu tun haben und ich dachte nur an die Knechte mit Paten, die für das komplette Lager Erlebnis kommen. Ich hatte Knuts Plan im Kopf, dass er OT sammeln will, wer welche Leihklamotten mitbringen würde und dann daraus eine IT Liste zu machen um die Klamotten zu verteilen. Und da war meine Idee das dem Hurenweibel zu geben.

-
Die Aufgabe des Klamotten verwalten und vielleicht auch Gast Knechte im Lager willkommen heißen könnte man auch dem Hurenweibel übertragen. Für mich teil des Charmes des LKLs war schon immer, dass OT Organisationszwang durch stimmige IT Verwaltung gelöst wurde, da könnte man den Gästen auch einen erlebbaren Einblick geben.
Stimmte da Yaslaw zu, dass das irgendwie IT nicht so viel Sinn ergibt.
Und OT-Material hat auch OT wert, da fände ich es sinnvoller, wenn das von den Besitzern an die Ausleihenden ausgehändigt wird. Kann aber an mir liegen, ich bin da heikel.
Edit: nicht heikel, dass ich etwas desinfizieren wollte, aber dass etwas kaputt oder verloren geht. -
Ich will mich nicht darum drücken, fände es aber auch stimmig im Spiel wenn das beim Hurenweibel wäre IT, aber dann müsste er auch die Klamotten direkt da haben und einen nicht zu Knecht XY schicken. SOnst geht der Effeckt für mich auch wieder verloren. Hätte den Vorteil das man dann dort auch diese Wasser Vodka Lösung für das reinigen/desinfizieren zum aufsprühen aufbewahren könnte.
Wäre dann die Frage ob die Leute ihre Sachen dort hinterlegen wollen, ich persönlich habe in unserem Lager da kein Problem mit, kann aber auch verstehen wenn man es nicht will. Für den Fall könnte an dieser Stelle ein Hinweis sein auf die Klamotten die noch bei ihren Besitzern sind. -
Der Hurenweibel bestimmt Knut zum Umsetzen dieser Sache - Sache erledigt.
Wer wo was verwaltet ist noch weit weg. Zuerst geht es mal darum ob man das mit den Leihklamoten überhaubt will. -
Es haben sich jetzt Leute gemeldet die das eine oder das andere, oder beides gut finden.
Vielleicht kombiniert man es dann. Ein offener Drill der angekündigt und bewordeben wird und wer Lust hat macht "persöhnliche Werbung" für den Drill machen und kleidet die Leute noch etwas ein, wobei ich weiter gerne vermitteln würde und die Liste mache.
Wenn dann einer der persönlichen Gäste zu dem Termin nicht kann läd man ihn einfach so ins Lager ein, dann gibt es höchstens einen zufälligen Drill.
Für den öffentlichen Drill Part bräuchte ich dann aber noch etwas Unterstützung, wenn da noch jemand Lust drauf hat wäre das cool. -
Ich pushe das Thema noch mal hoch.
Meine Erinnerung sagt mir, wir wollten den offenen Drill sowohl öffentlich machen, als auch über die Paten. In der Stabsbesprechung wurde Offener Drillspontan wenn es passt, geschrieben ins Protokoll.
Ich hätte vorgeschlagen das man es am Freitag macht. Da hat man IT genug Zeit, das die Geschichte mit den Paten funktionieren kann und das man auch noch mal was in die Zeitung geben kann.
Soll es bei den wir machen es vllt bleiben, ohne öffentliche OT Ankündigung, oder legen wir uns noch auf einen Tag fest und veröffentlichen es? -
Freitag finde ich persönlich super
-
Wir müssen wirklich vor Ort schauen, wie diejenigen ausgelastet sind, die den Drill abhalten können und wollen. Ich will daher nix im Vorfeld ansagen, das ist mir zu heiß. Ich hoffe, dass sich bei den Aufbautagen schon ein klareres Bild ergibt.
-
Ich werde 2 Leihklamotten dabei haben, sind nichts tolles aber bunt und geschlitzt.
Wenn eine gebraucht wird, gerne auf mich zu kommen. -
Ich hab mein altes Kleid samt Barett als Leihgabe dabei
-
cool, ich würde bei der Gemein das ganze noch mal ansprechen das man danach bitte kurz zu mir kommt, dann schreib ich es auf (das wir die Gemein nicht in die Länge ziehen damit)
Andreas und El hab ich schon notiert. Ich bringe auch eine Klamotte mit.
Hubert ist ein guter Punkt und verständlich. Ich hab jetzt erstmal von den Terminen her überlegt und es macht keinen Sinn es sehr früh zu machen. -
Im Vorfeld wars mir zu heiß etwas konkretes zu sagen und vor Ort wars dann... zu heiß. :-/
Ich will die Idee aber auf gar keinen Fall beerdigen, ich denk grad sehr hart über Parallelisierung nach. Das, was wir mit den Kupfernen gemacht haben (ohne die dadurch gedrillten Personen in den großen Haufen zu überführen). Bitte erinnert mich nächstes Jahr unbedingt wieder daran.