Posts by Jin

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    Vermutlich werde ich mir eine Skizze malen, von dem was ich im Kopf habe und die dann am Leitfaden abgleichen.
    Das Konzept würde ich dann gerne der Diskussion stellen und dann wird passend gemacht, was noch nicht passt.


    Beste Einstellung, die man haben kann. :thumbup:

    Puh, ich hatte gehofft um das Thema herum zu kommen, aber ich wage mich jetzt trotzdem mal an eine vorsichtige Formulierung. Tut mir Leid Hubert, ich weiß das Ursprungsthema war ein anderes. Vielleicht sollte man die Themen wirklich trennen.

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    Ich werde im laufe des Jahres fleißig weiter Großschwerter sammeln und auf dem DF 2016 diese samt meiner Person der militärischen Führung zur Verfügung stellen. Wenn diese dann glaubt wir sind im Geviert besser aufgehoben, denn als Plänkler oder Schützenschreck, dann werde ich damit leben können.

    Hm, ja. Das mit der Führung ist erst mal so eine Sache. Vor allem ist es aber ein OT/IT Ding und dadurch komplizierter. Du, Steffen, hast da diverse Prioritäten die für das ein oder andere LKL-Mitglied anders verteilt sind oder sogar auf Verständnislosigkeit treffen. Um nur die OT-Ebene herauszupicken: Das LKL hat keine Orga. Jedenfalls nicht im Larp-Sinne. Es gibt hier Menschen die weniger tun, manche tun mehr, andere weit, weit mehr. Aber keiner wird dir aus einer Instanz heraus sagen was du zu tun und zu lassen hast. Zumindest nicht, nachdem du durchs Gremium durchgeflutscht bist. Das LKL bildet seine Standards aus allgemeinem Konsens. Hier werden Meinungen gezählt und nicht die Anweisung einer kleinen Gruppe, die das letze Wort aus einer Instanz heraus hat. Es gibt Menschen deren Beurteilung und Meinung in der breiten Masse mehr Zuspruch finden. Das liegt meist darin begründet, dass diese Personen in ihrem Gebiet einfach wunderbar bereichernd sind. So wird die Mehrzahl der Leute im LKL einen Teufel tun Huberts Bitte nach einem Hauptmann abzuschlagen. Denn er weiß wo die Sache hapert und seinem Urteil wird Vertrauen geschenkt. Nur um ein Beispiel zu nennen. Diskutiert wird trotzdem. Das finde ich persönlich ziemlich gut. Aber: Du wirst hier keine klaren Anweisungen lesen. Ganz besonders nicht nach einer zweitägigen Diskussion. Das ist einfach nicht drin.

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    Was die Aufstockung von Hellebarden angeht: Jede andere Gruppe kann ebenfalls Rekrutieren und den schwerpunkt auf Hellebarden legen. Wir sind aber Carroburger Großschwerter (den nicht Warhammer kundigen wird das nichts sagen) und damit haben wir einen Hintergrund der Zweihänder zur Hauptwaffe macht. Ich kann nicht damit werben "komm zu den Carroburger Bihandkämpfern, aber schnapp dir ne Hellebarde", auch wenn ich keinen Abweise, der lieber ne Staatstruppe mit Hellebarde spielen will, den nehme ich genauso mit Kusshand, wie einen Bihandkämpfer.

    Und da liegt der Hase im Pfeffer. Unter anderem. Und ich kann völlig verstehen, dass du mit deinen Ideen und Forderungen nicht nur auf super liebliche Zustimmung triffst. Deine Außenwirkung schreit danach dich abschotten zu wollen. Eigene Truppe, eigene Führung, eigene Waffengattung, eigene Formation, Gewinnenwollen, Larpoptimierte Taktik... Und wenn dein Haufen größer ist, können die anderen die sich daran stören ja aufrüsten. Sorry, aber Wettrüsten steht nicht zur Option als Antwort auf ein Ästhetik-Problem, das ich persönlich und sicher einige andere auch schlicht nicht haben wollen. Ich vermute ganz stark, dass es nicht deiner Intuition entspricht diese Wirkung zu generieren. Aber bevor weitere Stimmen wegen des Diskussionston laut werden, wollte ich dies mal erwähnt haben.

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    Was ich möchte, ist eine klare Ansage. Der Leitfaden scheint ja auch nicht als Grundsatz zu gelten, woran soll ich mich denn dann orientieren? Stelle ich unsere Carroburger Truppe einfach nach Imperialem Vorbild zusammen und melde mich nen Monat vorher mit einer Anfrage? Ihr wollt zum einen Beteiligung im Forum, wollt Informiert werden und auf Gewandungen Einfluss nehmen, reagiert aber zum Teil ultra konservativ auf Neue Ideen, bis hin zu Anfeindungen.

    Böse Stimmen würden sagen: Du warst im LKL. Du musst eine grobe Ahnung davon haben, dass das Lager für sich eine gewisse Sensibilität benötigt. Das beinhaltet unter anderem ein Grundverständnis für den Lagerkonsenz. Das heißt neben dem ganzen Larp-Kram auch eine zwischenmenschliche Konvention, also ungeschriebenes Benimm. Totaler Standard eigentlich. Jede Gruppe hat sowas und wenn man neu dazu kommt gilt es erst einmal zu schauen, ob man den auch begreift. Also um deine Fragelücken zu füllen: Hört euch um. Wendet euch an Menschen, die hier schreiben. Es kommt eine Helfer-Liste zu allen möglichen Themen ins Forum. Es ist gerade aber immer noch Groß-Con-Phase und es kann einige Wochen dauern, ehe die hier bereit steht. Übt euch ein wenig in Selbstreflexion. Das kann nie schaden. Lebt euch einfach ein. Ich hab einfach das Gefühl, dass des noch nicht so geschehen ist wie es sollte. Lest hier im Forum. Es ist echt voll von Informationen und man kann aus den vorhandenen Diskussionen sehr gut ablesen, wie der Hase hier läuft. Diskutiert im Forum bloß weiter! Aber erkennt auch die Meinung der anderen an. Und akzeptiert, dass von heute auf Morgen kein in Stein gemeißeltes Gesetz zur Anwendung bereit stehen wird. Aber wir reden ja drüber. Also keine Panik.

    In dem Sinne:

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    Ich finde, dass gerade der geschlossene Haufen ein wesentliches Merkmal von Landsknechten ist den wir unbedingt aufrecht erhalten sollen.

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    Das funktionierende Geviert ist der Grund warum wir hier sind, und warum es Spass macht, das haben wir auch auf keiner anderen Larpveranstaltung in der Form. Also hat sich diesem Aspekt militärisch alles andere Unterzuordnen.

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    Ich finde unser Geviert toll. Ich möchte keine Aufspaltung in neue Unterabteilungen

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    Das LkL ist nach aussen nunmal Geviert. Was anderes würde ich auch nicht wollen.

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    Und meiner Meinung nach wird die Optik extrem geschmälert wenn ein riesen Haufen Trabanten rumläuft.

    Das sind nur wenige Ausschnitte, die ganzen "Find ich auch" und "Was der oder die sagt" mal raus genommen. Da kommt also einiges an Meinung zusammen. So viel zum Thema klare Ansagen. Allerdings gilt nach wie vor: Abwarten, weiter diskutieren. Wir sind ja noch nicht lange dabei.

    Ganz davon abgesehen: Ich würde mich nicht zu sehr auf Hintergrund und selbst auferlegte Maßstäbe fixieren. Besonders wenn es um so etwas wie "welche Nahkampfwaffe nehme ich denn heute" geht. Da gibt es einschneidendere Aspekte.

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    Anstelle also Imperium nach einem festen Rahmen zu bespielen, werden wir diesen zu 2016 aufweichen und an die Landsknechten-Hintergründe anpassen, damit Jedes unserer neuen Mitglieder, ob es uns zum DF begleitet oder nicht, auch dem Leitfaden entspricht.

    Was auch immer ihr selbst darunter versteht. Aber: Ich finde den Vorsatz toll. ;)

    Wie war die Resonanz dieses Jahr? Ich meine jetzt ernst zu nehmende Kritik. Kein "ihr seht immer gleich aus Mimimi...".
    Sondern: Hat sich der finanzielle Aufwand für die Lager gelohnt? Gab es Vorwürfe wegen unsterblicher Landsknechte?
    Ich finde der Thalhofer Tross schlägt einen schönen Spagat zwischen Effektivitäts-Bonus für Kunden mit entsprechender Ausrüstung und der Optik die wir auf dem Feld haben wollen. Wobei. Nein, das ist falsch ausgedrückt. Der Thalhofer Tross bekommt es trotz Sonderausstattung hin im Geviert "unterzugehen", also dieses sehr ansehnlich zu ergänzen. Ich muss ja zugeben dass ich dem anfänglich skeptisch gegenüber war, aber als ich die erste mit geschlitztem Leder bezogene Platte gesehen habe und dieses Jahr die Pavesen... Manoman, sehr, sehr geil und beeindruckend.
    Eine Hand voll Trabanten gab es immer. Die sind ja auch wichtig und deren Anwesenheit total legitim. Ich sehe nur keine Biedenhänderwalze aus 10 Mann plus inklusive eigenem Weibel neben und ums Geviert herum diffundieren.

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    Davon abgesehen verstehe ich eure Sorge nicht. Mit separaten Einheiten wird ein neues Angebot geschaffen, neues Spiel eröffnet unabhängig vom Geviert. Die Zahl der Hellebarden sinkt nicht durch Bihandkämpfer/Schützen/Schilde die hinzu kommen, lediglich die Gesamte Mannstärke steigt.

    Ob es nun 3 oder 10 Trabanten sind die herumlaufen oder je nach Anzahl sogar eine eigene Einheit bilden mündet aus meiner Sicht in folgender Sorge: Das Geviert ist unser Markenzeichen und veranschaulicht das Prinzip unserer Landsknechtinterpretation großartig. Wir sind Knechte, wir sind solange hilflos bis der Weibel uns den Befehl zum Angriff gibt. Wir laufen blind in den Tod, wir lassen uns von der Seite aufrollen und von Pfeilen ausdünnen. Aber wenn wir die Wehren zum Angriff nehmen und vormarschieren sind wir eine unüberwindbare Todeswalze. Unsterbliche Larpgötter nehme ich mal aus der Rechnung raus. :D Aber so soll das Geviert halt wirken: Eine sich vorwärts schiebende Wand des Todes. Und keine um sich herum manövrierenden Einheiten. Zudem weicht jeder neue Einheitsblock diese Optik auf. Egal ob sie hinzu kommt oder Spieße abzieht. Das Verhältnis zwischen Spießblock und Sondereinheit bildet für mich einen nicht unerheblichen Faktor aus. Ich würde nicht so weit gehen eine Trabantenanzahl festzulegen. Aber ich würde schon darauf achten, dass der Trabantenhaufen nicht zu groß wird und neuen Einheitsblöcken stehe ich daher skeptisch gegenüber.
    Den Thalhofer Tross empfinde ich übrigens auch als Teil des Gevierts. Dass wir dieses Jahr so oft gesondert marschiert sind hatte ja eher Übungszwecke und es sah schon toll aus, wie das Geviert geteilt und wieder zusammen gesetzt wurde... :D Grundsätzlich empfinde ich "den großen Haufen" als wegweisend und für mich ist er einer der Gründe warum das LKL auf so viele Arten und Weisen so dicht zusammen hockt.

    Yeah! Daheim! Und motivert!

    Ich bin gerade drauf und dran ein Warhammer-LKL-Kompedium zu schrieben. Mit fehlt aber die Zeit. Also poste ich hier mal ohne Sinn und Verstand, was mir zu dem Thema einfällt. Natürlich völlig polarisiert und subjektiv behaftet und so.

    Zu aller erst ein Link zu meinem liebsten Bilderband zum Thema Warhammer: https://www.dropbox.com/sh/op4ybbed60q…0TXjeGh86a?dl=0

    Toll daran ist, dass die Zivilbevölkerung ziemlich schön beschrieben wird. Was schnell klar wird: Die Imperialen im Warhammeruniverum sind fleischgewordene Klischeepüppchen. Du bist ein Wirt? Häng dir deine Ausschankslizenz samt Menükarte an den Rücken. Du bist Bäckerin und treibst dich warum auch immer auf dem Schlachtfeld herum? Setz dir einen Suppentopf auf den Schädel (http://www.bilder-hochladen.net/files/big/1hy8-1fi-7932.jpg). Du bist Schmied, Müller, Handwerker, oder was auch immer? Mach dir geiles Lederzeug, in dem deine Werkzeuge unter kommen (http://www.bilder-hochladen.net/files/big/1hy8-1ff-0fea.jpg, http://www.bilder-hochladen.net/files/big/1hy8-1fe-a69d.jpg). Häng sie dir um den Hals, schreib deine Werbung auf den Hut (http://www.bilder-hochladen.net/files/big/1hy8-ph-c2ae.jpg). Du hast eine Ratte erschlagen? Häng sie dir an den Gürtel. Allgemein ist alles, was mit Tod und Verderbnis zu tun hat total im Trend. Vanitas ist angesagt. Der Schädel deiner Urgroßmutter auch. Du bist vermutlich abergläubig und stehst irre auf Talismane. Denn die Welt ist dreckig, dunkel und bösartig und immer will dich allerorts garantiert irgendetwas umbringen. Bei all den Dingen handelt es sich allerdings nur um Ausrüstung und Gebamseln, um Indikatoren die deine Rolle veranschaulichen. Quasi um eine weitere, ergänzende Schicht über dem eigentlichen Kostüm (ja, ich nenne das Kostüm jenseits jeder Qualität und praktischer Funktion :D).
    In der Klamotte selbst kannst du aber auch zahlreiche Details unterbringen, die bei "historischer" Silhouette die Brücke zu Warhammer schlagen.

    Das hier ist die Konzeptzeichnung zu Sallys Kostüm:
    Sally spielt einen hohen Middenheimer Offizier, also auch einen Imperialen. Er trägt die middenheimer Provinzfarben und irgendwelche Imperialen Symbole. Die kann man applizieren (http://www.bilder-hochladen.net/files/big/1hy8-1fb-a81c.jpg), schlitzen (wie der Wenzel) oder aufsticken. Sally hat keine historische Vorlage. Aber seine Sachen sind bunt, geschlitzt und erinnern an die (von uns selektiert aufgegriffenen) historischen Vorgaben. Er ist also leitfadenkonform, also im grünen Bereich. (Stell ich mal so in den Raum :P)

    Dies ist eine Skizze für Jin und stellt ein Trommlerbubenmädchen (ja, ich poste es hier jetzt zum dritten mal und fühle mich schlecht deswegen...) dar:

    Streng genommen haben Frauen im Imperium nichts im Spießblock verloren. Das Trommlerbubenmädchen verschwimmt allerdings in einer spielbedingten Grauzone. Jin trägt sylvanische Provinzfarben und kann lange Röcke nicht ausstehen. Daher ist selbiger entsprechend kurz. Jin hat eine Hand voll Warhammersymbole auf der Kleidung. Selbige soll geflickt und dreckig werden. Jin hängt sich tote Ratten ans Barett und hat durch Applikationen und Schlitze viele bunte Muster generiert. Jin hasst Schamlatzhosen und bekommt Anfälle wenn sie welche nähen muss. Sie trägt daher geschlitzte, bunte Strümpfe die wegen ihres Gewichts aber mehr als zwei Nestelschnüre brauchen. Daher trägt sie modern anmutende Lederstrumpfhalter. Jin ist in der Gesamtoptik bunt und geschlitzt und ihr Kleid könnte ob der Kürze als Männerrock durchgehen. Jin trägt aber fies moderne Strumpfhalter. Die sind nicht im Leitfaden erwähnt. Das Gremium darf sich streiten ob sie eine rote, gelbe oder grüne Einstufung bekommt.

    Das hier ist eine Skizze für Lukas:
    Lukas will einen stirländischen Anwalt spielen. Daher trägt er die Provinzfarben Stirlands. Die abgeranzte, abgewandelte Richterrobe ist nicht historisch und auch nicht im Leitfaden erwähnt. Lukas trägt aber geschlitzte, bunte Sachen darunter und wird die Robe auch nicht immer tragen. Er trieft vor Schreibutensilien, Tinte und Dokumenten. Seine Sachen sind abgenutzt, geflickt und verdreckt. Lukas rutscht mit seinem Rollen-Indikator in den gelben Bereich des Leitfadens, ist aber ansonsten voll warhammer-tauglich und müsste im Lager geduldet sein. (Vorsicht, persönliche Einschätzung)

    (Ich würde alle drei Beispiele übrigens besten Gewissens durchwinken ohne den rot-gelb-grün-Schmarrn, aber so liest sich das wunderbar potentiell offiziell und so. :) )

    Was lässt sich ansonsten zu der Mischung "historisch" und Warhammer sagen? Ich finde es immer sehr ansehnlich, wenn Fantasyelemente das Spiel bereichern. Und das tun bestimmt ausgelegte Warhammer-Details definitiv, denn sie implizieren richtig angewandt Rollen- und Archetypen, sowie Charakterklischees. Und Larp baut nun mal auf Klischees und dem lesen von Kostümen. Letzeres geht mir bei rein historischen Sachen zu sehr unter. Aber rein historisch sind wir ja insofern auch gar nicht, weil wir selbst innerhalb des "historischen Bereichs" selektiv zu Vorbildern greifen und die Maßgeblichen Aspekte dezent pervertiert haben (so aus dem Bauch heraus gesagt). Von daher: Ich bin sau gespannt auf deinen Knecht, Tobias! :)

    Bin gerade unterwegs und hab das Thema nur überflogen, aber werde zuhause mal an meinen Rechner gehen und ganz viel schreiben! Dein Vorhaben interessiert mich nämlich riesig und ich finds super geil :D

    Ich bin hart für eine "Vor"-Musterung (oder anders: eine "Ich hab Bock auf einen hübschen Spieleinstieg-Musterung) am Dienstagabend. Ich fand das letzes Jahr irre gut. Mir hat die Struktur gefehlt, dieses Jahr. Und da es auf freiwilliger basis war hat die Dienstags-Abends-Musterung sich als einfach angenehm herausgestellt. Wer da noch anreisen will: Voll okay. Der lässt Mittwochs Mustern. Wer aber mit geklauter Ausrüstung im Halbdunkel schon Dienstag Vormustern will: Warum nicht? Das Lagerfest war witzig, aber als Spieleinstieg irgendwie zu lasch, vorallem weil das ManöVer gegen Kupfer ausgefallen ist. Mir hat der knallende Spieleinstieg daher sehr gefehlt. Ist jetzt aber natürlich auch nur meine subjektive Meinung und Wahrnehmung.

    Nachtrag:

    Schillerpitz:
    Nach ein bisschen Überlegung muss ich zugeben: Ich fand es auch ein wenig schade, dass das Lagerleben dadurch Abends auf einen Schlag weg war. Im Pitz selbst gabs dann die selbe Situation wie wenn wir die Jahre davor mit vielen Leuten in die Stadtschenken gegangen sind. Ein paar Leute bekommen einen Sitzplatz, viele stehen. Es bilden sich schnell Trauben, in die ich mich persönlich nicht einfach einmischen wollte und mich dazu stellen/ setzen mochte. Aber das mach ich dann nächstes Mal halt anders. Versteht mich nciht falsch, allgemein war der Pitz super.

    Gesabg:
    Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas geht da ab? Keiner kann mehr die Lieder! Übt die! Das kann nicht sein, dass wir nur noch 3 Lieder auswendig können und auch das nur, wenn Mladen dazu singt.

    - Aufbau. Was, wer, wie. Was fehlt? Was braucht man? Was war unnötig oder unbrauchbar?
    Diesmal war es fürsd Malerteam mal etwas entspannter. Wir haben gut eingeshcätzt was wir zu tun hatten und es locker durchgezogen, ohne faul zu sein. Nachher sind Ausbesserungen liegen geblieben. War meine Schuld und tut mir im Nachhineins ehr Leid. Für nächstes Jahr würd ich mal eine Restaurierung der bestehenden Malerein vorschlagen und eine anschließende Lackierung.

    - Abbau.
    Lief. Würd ich zumindest sagen. Lagerübergreifend zumindest.

    - Stab / Verwaltung von Oben im Spiel
    Ich will mehr Kommunikation von obennach unten. Wenn ich morgens aufstehen soll will ich wissen warum. Ich will mich mental darauf vorbereiten gegen was ich ziehe. Und ich will auch mal eine kurze Ansage vor den Kämpfen. Sowas hat mir dieses Jahr gefehlt und mir die Kämpfe sehr lieblos und einleitungslos erscheinen lassen.

    - Besetzung des Pfennigmeisters?
    Wunderbar

    - Sold
    Ich mag es für Sold anzustehen. Das macht das Thema Sold zu einem spektakulärerem Spielelement. Ich verstehe aber auch, dass es zu nervig ist wenn jeder Knecht ansteht, daher: System okay. Ausreichend sowieso. Vielleicht überlegt man sich noch eine nette Funktion zum Soldzettel und damit eine Begründung warum sie am Mann getragen werden sollten. Ausweisfunktion oder so.

    - Musterung?
    Die fand ich doof dieses Jahr. Ich fand es letzes Jahr echt wundervoll. Am Dienstagabend schon Schlange stehen zu können hat sofort einen IT-Knackpunkt reingebracht und für Struktur gesorgt. Für mich war das ein wundervoller Spielaufhänger. Die Musterung am Mittwoch war verhältnismäßig fad und hat sich hingezogen. Irgendwie hat da die Struktur von letzem Jahr gefehlt. Ebenso wie das ausgefallene Manöver gegen Kupfer... Klar, Unwetter und so. Aber dennoch hats einfach gefehlt.

    - Drill? Im Besonderen auch: Anfängerdrill?
    Was ich mitbekommen hab: Wunderbar.

    - Schlachten/Kämpfe
    SL-Geficke, Über-NSCs und so wie immer lahm. Der Rest: Sehr cool!

    - Aussenwirkung? Wie wirken wir auf andere Lager, Spieler oder Passanten?
    Kann es sein, dass die Masche von Jari, der Menschen "von unserem Rasen" verscheucht sehr krass um sich gegriffen hat und total ausgelutscht ist mitlerweile?

    - Steckenkrieg
    Überraschend cool.

    - Aufträge? Mehr Hochzeiten?
    Keine Hochzeiten, bitte. Oder Vergleichbares.

    - Torwachenverteilung?
    Kann ich nichts zu sagen...

    - Schlagbaum von Schwarz, der als Bezahlung der Endschlacht 2014 an uns ging.
    Weg damit. Zu schwer, zu billig, zu unfunktional. Ich weiß von mindestens einem, der fast erschlagen wurde.

    - Backofen?
    Nice.

    - Orküberfall?
    Sehr bereichernd.

    Später vielleicht mehr. :)

    Hallo Menschen!

    Das Drachenfest ist gerade erst vorbei und die Impressionen und neuen Klamotten waren mal wieder ziemlich verliebenswert. Und weil ich große Lust habe über unsere Lagerästhetik, Fantasy und Histo-Kram zu plaudern stelle ich auch mal meine bisherigen Kostümteile und Pläne zur Diskussion.

    Kurz zum dargestellten Charakter: Wiebke Lebkuchner ist eine imperiale Magd aus dem Reikland und angeblich gelernte Bäckerin. Seit sie im Drakenhof 3 als Trossfrau angestellt und in Sylvania eingebürgert ist trommelt sie in Außeneinsätzen für das Regiment. Außerdem hat sie eine Ausbildung zum Sappeur angefangen.

    Ich bin ein Fan von Kostümen, denen man ansieht was sein Träger darstellen soll. Nun ist die Mischung aus Sappeur, Trommler und Bäcker ziemlich schwierig zu vermitteln, wenn man ein Kostüm nach diesem Vorsatz gestalten möchte... Der Warhammer-Hintergrund kommt einem da sehr schön entgegen. Mit den Spruchbändern, Siegeln, Krimskrams und Alltagsgegenständen mit denen sich Imperiale Menschen für gewöhnlich behängen kann man einiges an Indikatoren in einem Kostüm platzieren. Weil es schwierig ist alles auf einmal zu vermitteln hab ich mich dazu entschieden für jeden Einsatz auch ein paar ganz spezielle Ausrüstungsgegenstände dazu zu packen. Frei nach dem Motto: Für jeden Einsatz ein passendes Kostüm! Aber hoffentlich ohne alle "Wiebkigkeit", also die Hintergrund- und Charakteroptik zu verlieren. Ich habe lange nicht von allen Dingen repräsentable Fotos, aber ich mach mal den möglichen Anfang.


    In dem Sinne:

    Wiebke im Bäckermodus:

    Wiebke im Trommlermodus:

    Erweiterter Trommlereskalationsmodus:

    Pläne und Dinge in Arbeit sind...

    Trommlerbubenmädchenkleid in sylvanischen Farben:

    Sappeurausrüstung:

    Weitere Bilder und so folgen. Ich freu mich über jede Form von Kritik, Anregungen und Ideen, Quellen und Bilder. Insbesondere würde ich mich gerade über Beispiele für warme Mäntel freuen. ;D

    So. Bin unterwegs! Und hab Farbe für weiße Rahmen mit schwarzer Schrift dabei, Pinsel und sogar so Luxusgüter wie Malerklebeband, Farbrollen und eine kleine Palette an Farben für Ausbesserungsarbeiten. Bei Wasserbehältern zum Pinsel abstellen und waschen bau ich wieder darauf, dass Menschen mir ihre leeren Flaschen und Dosen überlassen. :) An was ich jetzt natürlich nicht gedacht hab: Kann wer ein langes Lineal und ein Geodreieck, sowie ein scharfes Teppichmesser mitbringen? Und einen Bleistift :D

    Wenn unter den sehr kurzen Rock eine coole Hose oder tolle geschlitze Strümpfe kommen sehe ich persönlich kein Problem darin. Das macht das ganze zu einem Fantasya-Mix aus Kleid und Männerrock. Find ich voll okay. Ich wünsche mir als Trommlerin und Sappeurin auch ein kürzeres Kleid als knielang, denn das Kriechen und Rbben fällt in allem, was übers Knie geht einfasch schwer. Mit einem Gürtel hochbinden hilf da auch nichts mehr...
    Mein Kleid geht minimal übers Knie. Geplant ist ein zweites, das kürzer ist und eher an einen Männerrock angelehnt ist. Wobei der Unterrock optisch noch ein bisschen Länge rausholt.

    Mal als Beispiel in den Raum geworfen und als Vergleich zum jetzigen Kleid und dem Masterplan:


    Nicht von diesem skurrilen Foto irritieren lassen... :D