- Aufbau. Was, wer, wie. Was fehlt? Was braucht man? Was war unnötig oder unbrauchbar?
War sehr gechillt heuer und das, was zu tun war, lief gut geschmiert. Wir haben noch immer das leidige Problem des "Abschließens", ganz zum Schluß ist es schwierig konkrete Jobs zu geben, wenns im Grunde "nur" mehr ums Aufräumen geht und man den "üblichen" Status herstellen möchte. Aber wir erklärt man das... Mehr Leute, die den gewünschten Stand kennen und dann selbstständig durchgehen? KA, wir haben da noch nie eine geniale Lösung gefunden, es ist aber auch nicht wirklich schlimm wenn wir kein Event mit Anfangszeitpunkt am Dienstag Abend haben.
Eine Sache hat aber gar nicht gut geklappt: die OT Gemein. Die war zeitlich leider sehr ungünstig und der Ritualplatz hat das alles furchtbar anstrengend werden lassen. Die müssen wir zeitlich früher ansetzen, auch wenn wir dadurch Teilnehmende verlieren, weil die grad noch aufbauen.
- Abbau und Umzug. Organisation? Informationen dazu?
War sehr gut. Zeitweise hat es sich ineffizient angefühlt wegen der Fahrerei, aber es ging einfach nicht anders. Im Endeffekt wars aber top und dank der vielen Hilfe hat sich glaub ich niemand übervorteilt gefühlt oder war verärgert. Wir hatten sogar die Reserven um anderen Lagern zu helfen, die das dringend nötig hatten.
- Kommunikation im Vorfeld, was fehlte? Was war gut?
Hab dieses Jahr nicht soo viel mitverfolgt weil ich viele andere Sachen am kochen hatte, aber ich fühlte mich immer gut informiert. Die Listen für den Aufbau waren gut, bitte beibehalten.
- LBK/LPK Team, wie lief es, welche Kritik gibt es?
Nix, eigentlich. Ich fands gut, dass ihr euch vor Ort noch ausgesprochen habt zwecks Positionierung diverser Elemente, mir machts nix aus Sachen umzustellen. Lieber das, als sich dann eine Woche lang ärgern.
- Lagerplatz / Zeltplan
Wurde eh schon gesagt, die Ausweichfläche war nicht notwendig. Aber mei, passiert. Ich mochte die Verengung unglaublich gern.
- Liedgut/Gesang
Da bin ich miserabel, will gar nicht groß was dazu sagen.
- Stab / Verwaltung von Oben im Spiel / Obrist / Hauptmann
Der Stab war sehr gechillt und hat meines Erachtens gut funktioniert, speziell was die Bereiche eingeht, in die ich Einblick hab (militärisches Zeug und Aufträge).
- Feldweibel und seine Weibel
Supergut! Die Kritik die ich hätte ist auf sehr hohem Niveau und betrifft nur schwierige Sachen. Die Basis war extrem gut meiner Meinung nach. Als Außenstehender war es schon sehr amüsant die Blicke von einigen anderen zu beobachten, als der Haufen in die Endschlacht-Ausgangsposition eingeparkt wurde. 
- Sold (Soldschlüssel, Organisation der Verteilung, genug, zu wenig, passt?)
Bin ich aufgrund anderer Vertragssituation außen vor, ich hab allerdings keine Beschwerden wahrgenommen.
- Musterung
Wir waren sehr sanft in der ersten Reihe und mussten manche schon eher davon überzeugen, um mehr Geld zu eifern. Aber hat gepasst, denke ich.
- Medizinische Musterung
Keine Zeit dafür, der Mittwoch ist der anstrengendste Tag für Hauptmann / Feldweibel und Weibel. 
- Drill und Manöver
Sehr hohes Anfangsniveau, das am zweiten Tag ein bissl abgefallen ist, aber flott wieder aufgeholt wurde. Der Leszek diskutiert sehr gern, wenn sein Bruder grad nicht Feldweibel ist (
), aber sonst war ich sehr froh wie es gelaufen ist. Manöver gegen Kupfer war auch gut, mit den abgestellten Kommandierenden konnte man gut reden und kleine Szenarien umsetzen.
- Schlachten/Kämpfe
Waren eigentlich alle gut, der einzige Aussetzer nach unten war für mich die Schlacht gegen die Orks. Dieser eine riesige Ork, der am Ende ein gebrochenes Schwert in der Hand hatte, hat mir ein bisschen arg oft direkt auf den Schädel gehaut. Aber damit hat er mir nur ein bisschen privaten Spaß genommen, den ich mir dann anderweitig geholt habe.
- "Zivile" Veranstaltungen/Aktionen (Pitz / Händler / Dienstleistungen/ etc)?
Ich mags, wenn sich fahrende Händler etc. im Biergarten einnisten und Dinge tun. Würde ich auch gerne fördern.
- Außenwirkung? Wie wirken wir auf andere Lager, Spieler oder Passanten?
Zur militärischen Wirkung hab ich dieses Mal einige Aussagen aufgeschnappt, das war durchgehend positiv. Da hat uns auch der Andrej beim Interview ziemlich arg viel Honig ums Maul geschmiert. 
- Aufträge. Gab es zu viele oder zu wenige? Waren sie unterhaltsam?
Ich fand die Menge an Schlachten eigentlich gut, ich war froh, dass es dabei keine ärgerlichen Situationen gab. Die Szene beim schwarzen Lager kurz vor der Belagerung durch Blau braucht evtl. noch ein bisschen Aufarbeitung.
- Schlagbaumwachen. Wie war die Verteilung? Hat es zeitlich gepasst? Sind wir offen/unzugänglich genug für andere?
Kann ich nix dazu sagen.
- Gemeinsame Feuerstelle und Waschstelle? Fehlte etwas? Was war gut?
Die hat mir dieses Mal äußerst gut gefallen! Ich bin da auch gern hingegangen um mit den Köchinnen und Köchen zu quatschen und zuzuschaun. Fand ich großartig.
- bester Moment des DF?
Sehr viele kleine Sachen, mit am besten blieb mir der Biergartenabend mitm Fischer in Erinnerung (der nur sehr kurz so zweisam war).
Und ich mochte es vllt. ein bisschen zu sehr, persönlich motivierte Rache an den Weißbemalten zu nehmen.
Am allerbesten gefiel mir aber, dass es für mich eigentlich nur eine Situation gab, die nicht rundum shiny war. Der Rest war einfach toll und damit will ich dieses DF zu meinen rundesten und besten zählen. Ohne krasse Highlights, aber mit einem grandiosen Grundniveau.