Posts by Arndt

    - Aufbau. Was, wer, wie. Was fehlt? Was braucht man? Was war unnötig oder unbrauchbar?

    Im vergleich zum letzten Jahr hatte ich das Gefühl, dass der gesammte Aufbau viel schneller ging und das alles reibungslos ablief. Ich fühlte mich gut beschäftigt und die LBKs haben den ganzen Bums gut koordiniert. Ich fand es sehr Hilfreich, dass bei jedem Projekt ein "Profi" war (z.B. Hubert beim Biergarten) um die Helfer anzuleiten

    Das sich beim Bau von neuen Dingen erstmal Zurückhaltung galt fand ich gut. Wenn nicht bekannt ist wieviel Lagerplatz zur Verfügung steht ist es Quatsch neuen Kram zu bauen. Allerdings denke ich, dass Koch- und Spühlstelle ein Update brauch.

    - Abbau. Organisation? Informationen dazu?

    Nichts zu bemängeln

    - Kommunikation im Vorfeld, was fehlte? Was war gut?

    Ich fühlte mich insgesamt wegen allem gut Informiert. Das liegt sicher daran, dass ich in der Zeit vor der Con relativ aktiv im Discord mit dabei war.

    - LBK/LPK Team, wie lief es, welche Kritik gibt es?

    Alles picobello. Ich wüsste jetzt nicht was ich kritisieren könnte

    - Lagerplatz / Zeltplan

    Ich liebe den Platz. Es ist ein wunderschönes Lager. Die Idee bei Regenwetter einen Holzweg zu bauen war gut und auch notwendig. Schön das wir nun mehr Platz haben aber die Brandschneiße im Lager fand ich optisch ein bisschen daneben. Aber nur minimal.

    - Liedgut/Gesang

    Ich singe gerne und laut. Im Feld hätte ich mir insgesamt mehr Gesang gewünscht. Die Idee allen als Hausaufgabe 3-4 Lieder aufzugeben finde ich sinnvoll. Wir sind so ein schöner Haufen und wenn dieser wunderschöne Haufen auch noch wunderschöne Lieder im Feld singt dann steigert das den Eindruck nochmal um mindestens 200%.

    - Stab / Verwaltung von Oben im Spiel

    Ich fühlte mich gut verwaltet.

    - Neuer Feldweibel und sein Weibel?

    Danke Sauschneider für deine Gedult mit den Knechten

    - Sold? (Soldschlüssel, Organisation der Verteilung, genug, zuwenig, passt?)

    Passt. Ich fühlte mich immer gut besoldet. Allerdings war der Stolzebeck mein Rottmeister. Bei dem gibt es immer ordentlich Bonuszahlungen.

    - Musterung

    Mir gefällt das 3 Reihen System. Weiter so.

    - Medizinische Musterung

    Wir hatten uns bei irgendwelchen Feldscherern in irgendeinem Lager mustern lassen. Das hat schönes Spiel generiert und die hatten sichtlich Spaß an uns. Ich werde das in Zukunft so beibehalten. Die Vordrucke für die medizinische Musterung waren schon alle vergriffen deshalb musste ich improvisieren. Das hat ebenfalls etwas Spiel generiert.

    - Drill? Manöver?

    Wir lieben den Drill.

    - Schlachten/Kämpfe

    Dieses Jahr haben mir die Großschlachten tatsächlich mehr Spaß gemacht. Letztes Jahr hat mir der Weg zu den Kämpfen freude bereitet und als es zur Sache ging hab ich mich schnell tothauen lassen um wieder gehen zu können. Diesmal wirkte das alles viel runder und befriedigender. Die Belageung der Orks war großartig und hier und da hatte ich schöne Momente.

    - "Zivile" Veranstaltungen/Aktionen (Kulturabend, Markttag, Prozesse)?

    So viel Kultur. Zauberhaft. Ich konnte jeden Tag an mindestens einer Veranstaltung teilnehmen und die waren alle großartig. Die Knechtetagestätte hat viel Spaß gemacht. Tatsächlich ist sehe ich zwischen dem besoffenen Knecht und einem 3-Jährigen sehr viele Parallen. Kommendes Jahr stehen dann Entwicklungsgespräche mit den Rottmeistern an.

    - Aussenwirkung? Wie wirken wir auf andere Lager, Spieler oder Passanten?

    Wenn wir im Geviert unterwegs waren haben viele mit großen Augen gestaunt und wir wurden ständig fotografiert. Es gab auch viele positive Zurufe. In der Regel wird mir vermittelt als Landsknecht überall willkommen zu sein. (Solange wir uns nicht als Piraten verkleiden. Die Seeleute im Durstigen dolch haben uns gehasst). Ich denke, dass wir IT und OT einen guten Ruf genießen.

    - Schlagbaumbewachung - sind wir offen genug für Andere, oder sind wir unzugänglich?

    Am Schlagbaum wird viel Spiel generiert. Ich hatte das Gefühl, dass die Schlagbaumwache immer angemessen gehandelt hat. Die Leute kammen in der Regel schon rein wurden aber auch entsprechend schikaniert. So soll es sein.

    - Steckenkrieg

    Wir lieben den Sport. Als Zuschauer war es wunderbar. Viel besser als das Jahr zuvor. Das Spiel war spannend und die Hoolgens haben einen tollen Hintergrund abgegeben. Wenzels Kommentare haben alles nochmal schön abgerundet.

    "Wir weisen darauf hin, dass das Abbrennen von Pyrotechnik i Familienbereich nicht gestattet ist"

    - Aufträge?

    Die paar Aufträge die ich hatte haben mir Spaß gemacht.

    - Schlagbaumwachen - Verteilung?

    Da kann ich nicht viel zu sagen. Ich hatte eine Schicht und die war in Ordnung. Das "Glücksrad" war sehr gut.

    - Gemeinsame Feuerstelle und Ofen?

    Ich finde es schön, dass es eine gemeinsame Kochstelle gibt. Evetuell könnte man die weiter ausbauen. Mehr Arbeitsfläche und ein Sonnensegel drüber. Vielen Dank an die Ofenbauer. Leider hat der Ofen nicht so ganz Funktioniert wie ich es gehofft habe. Irgenwie hat der nicht die notwendige Hitze aufbauen können. Wir können im kommenden Jahr vieleicht mal eine Version ohne Schornstein ausprobieren. Ich suche da mal was raus.

    - .... weiteres?

    Mir ist es eine große Freude mit euch allen dieses seltsame Hobby auszuleben und ich fühle mich im LKL sehr zuhause. <3 <3 <3

    • Welche Tage warst du da (für den Überblick)
      • Ab Samstag
    • Warst du zum ersten Mal da / bist du häufig da und machst mal alles / hast du schon immer eine feste Aufgabe
      • Ich war jetzt das zweite mal dabei
    • Fühltest du dich durchgehend sinnvoll beschäftigt
      • Ja ich denke schon. Wenn ich nix zutun hatte konnte ich mir immer etwas suchen
    • An welchen Projekten hast du gearbeitet?
      • Biergarten
      • Feldscherstube
      • Schlagbaum
      • Dinge verbrennen
      • Kochhelfer
    • Welche Werkzeuge wurden verwendet / Welches Werkzeug hattest du dabei (wurde es benutzt?)
      • Von mir mitgebracht
        • Akkuschrauber
      • Geliehen
        • Locheisen
        • Hammer
        • Säge
    • Fehlten Werkzeuge (nicht da oder nicht genügend da)/ Hilfsmittel / hätte es mit was anderem besser funktioniert (z.B. Leiter für Biergarten und Einlagern)
      • Mir ist nichts aufgefallen
    • Warst du mit den dir zugeteilten Aufgaben zufrieden (oder nicht? Zu viel, zu schwer, zu gefährlich, zu viele Beteiligte)
      • Ich war zufrieden
    • War die Verpflegung ausreichend / die Essenszeiten in Ordnung
      • Es gab viel und war sehr lecker
    • Warst du insgesamt mit den Aufbautagen zufrieden? Hat was gestört und wenn ja, was?
      • Ich fand die Aufbautage relativ entspannend
      • Der Sturm war leider etwas stressig

    Arndt meint, glaube ich, den Zündelmann am Aufbau. Wir haben wirklich viel Kram verbrannt. Am Abbau dann nochmal ein bisschen was.. Aber während des Spiels eher weniger, soweit ich mich erinnere.

    Ja genau, ich hab am Sonntag so ungefähr 12 Stunden lang Möbel verrannt :D

    -Aber ja, dass war ein Outtime-Ding. Passt nicht auf den Schrein

    Ich würde zusätlich noch das LKL in Flammen in den Raum werfen. Immerhin haben wir auch erfolgreich unser eigenes Lager zur hälfte abgefackelt.

    Ansonsten gefällt mir die Sache mit Sappeuren, Ignatz und die Rettung Hans Schnecklers auch sehr gut.

    Einfache Fladen

    Zum Frühstück, als Beilage zum Eintopf oder einfach so für Zwischendurch.

    Schmeckt kalt und vor allem warm.

    Schwierigkeit 1

    1 Ofen oder 1 Kochstelle

    Lagerfähigkeit der Zutaten: Keine Kühlung nötig. Trocken sollte es sein.

    Dauer: Mit Wartezeit ca. 3 Stunden

    Portionen: 500g Mehl ergeben etwa 4 Portionen

    Utensilien:

    • Schüssel für Teigklumpen
    • Behälter für Wasser
    • Schale für Mehl
    • Oberfläche zum Kneten
    • Ofen oder Pfanne

    Zum Frühstück, als Beilage zum Eintopf oder einfach so für Zwischendurch.

    Schmeckt kalt und vor allem warm.

    Es ist keinerlei Kühlung notwendig und hat man Zugriff auf Leitungswasser, dann sind die Zutaten platzsparend.

    Zutaten:

    • 2 Teile Weizenmehl
    • 1 Teil Wasser
    • Eine kleine Schale Mehl für die Hände
    • 1 Tüte Trockenhefe je 500g Mehl
    • Etwas Salz für den Geschmack
    • Etwas Zucker für die Hefe
    • Etwas Öl

    Alle Zutaten in einer Schüssel oder direkt auf dem Tisch vermischen und zu einem gleichmäßigen Teig verrühren bis ein nicht mehr ganz so klebriger Teig entsteht. Bei Bedarf Wasser oder Mehl dazugeben.

    Den Teigklumpen dann mit Mehl bestreuen und dann zugedeckt für 1 Stunden ruhen lassen.

    Den Teig einmal durchkneten und in die gewünschte Größe portionieren. Den Umfang der Fladen kannst du beliebig gestalten.

    Die Portionen in möglichst gleichmäßig, 1cm dicke, runde Fladen formen. Die Fladen nochmal etwa 10-20 Minuten gehen lassen.


    Im Steinofen: Den Ofen gut anheizen und die Fladen auf dem zuvor feucht abgewischten Ofenboden auslegen. Diese sollten dann für ca. 20 Minuten backen. Zwischendurch die Fladen wenden.

    Die Fladen sind fertig, wenn sie von außen goldbraun sind und sich beim klopfen hohl anhören.

    Die Backzeit kann abhängig von der dicke der Fladen und der Hitze des Ofens variieren. Beim backen immer mal wieder prüfen ob sie durch sind.

    In der Pfanne: Die Fladen können selbstverständlich auch in einer Pfanne gebacken werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sie nicht zu schnell anbrennen. Notfalls die Pfanne vom Feuer nehmen und mit der Restwärme der Pfanne arbeiten und die Fladen häufig wenden. Auch hier ist eine genaue Zeitangabe schwierig, da alles von der Hitze abhängt. Auch hier immer mal nachprüfen wie es um die Fladen steht.

    Extra:

    Wer möchte kann den Teig mit allerlei Kräutern, Zwiebel, Knoblauch und anderen Leckereien versehen. Da sind theoretisch keine Grenzen gesetzt.

    - Aufbau. Was, wer, wie. Was fehlt? Was braucht man? Was war unnötig oder unbrauchbar?

    Ich hatte mich im Vorfeld mit Marvin kurzgeschlossen und war ab Mittwoch Nachmittag dabei. Ich hatte viel Spaß beim Aufbau und dabei mitzumachen hat mir auch sehr geholfen ein paar Leute im Vorfeld schon kennenzulernen.

    Bei den Aufgaben, wie z.B. den Biergarten aufbauen wurde ich gut angeleitet und ich konnte mich denke ich gut einbringen. Eventuell hätte es noch eine Hand voll mehr Helfer gebraucht aber ich hatte nicht den Eindruck

    dass wir zeitlich hinterher hingen.

    - Abbau. Organisation? Informationen dazu?

    Der Abbau hat sich wie ich finde sehr gezogen. Ich hatte vor 8:00 bereits alle meine persönlichen Sachen im Auto verstaut und bin dann so gegen 15:00 losgefahren als alles fertig war.

    Besonders beim Einlagern haben am Ende einfach mehr Muskeln und Hände gefehlt. Allerdings hab ich auch Verständnis für die Leute die noch einen extrem langen Heimweg vor sich haben.

    Dass die nicht erst um 4 Uhr Morgens zuhause ankommen wollen ist schon ok.

    - Kommunikation im Vorfeld, was fehlte? Was war gut?

    Ich für meinen Teil kann zu der Kommunikation im Vorfeld nicht so viel sagen. Fürs gesamte Lager hatte ich die Infos die ich brauche und die meisten Dinge die mich betrafen waren über die Bögenhafener besprochen.

    - LBK/LPK Team, wie lief es, welche Kritik gibt es?

    Das wirkte auf mich alles sehr vernünftig und hingebungsvoll durch gezogen. Hut ab.

    - Lagerplatz

    Von der Optik und Infrastruktur war unser Lagerplatz hervorragend. Das es so verwinkelt war mit einen kleinen Seitengassen, dem Biergarten, den Kleingruppen Camps, dem Pitz, der Kochstelle und dem See war echt schön.

    Das Bild des Oberistenzeltes am Gipfel und der Weg hinauf hatte echt seinen Charme. Viele der anderen Lager hatten da eher so Campingplatz-Look. Alles eckig und jedes Trüppchen strickt getrennt von den anderen.

    Das Schöne hat dafür aber den Preis dass die Schlafstätte schief und alles sehr eng ist.

    Und ein paar Meter nach links und rechts hätte nicht geschadet. In der A-Zelt Stadt ging es noch aber die armen Bewohner der Rundzelte.

    - Liedgut/Gesang

    Ich habe viel und gerne gesungen. Ein paar Lieder kannte ich bereits und ich hab viele neue kennen gelernt. Das Singen beim Marsch und im Pitz waren zauberhaft und die Fülle an wirklich musikalischen Menschen war beeindruckend.

    Ich persönlich kann ja das "LARP-Lieder" Gesinge nicht leiden aber was da im LKL hervor kam war ganz toll.

    Bei Liedern bzw. beim Lied das mir nicht passt, hab ich einfach nicht mitgesungen. Ich verurteile aber auch keinen von euch der da mitsingt.

    Ich hab mal die Diskussion im Forum dazu überflogen und ich finde es gut, dass es dazu Diskussionen gibt.

    - Stab / Verwaltung von Oben im Spiel

    Alles was ich vom Stab mitbekommen habe war meines Erachtens ganz passend. Von Interaktionen mit dem Stab und den anderen Lagern habe ich nichts mitbekommen. Aber da der Götz ja auch ganz unten in der Kette ist, passt das ja.

    - Neuer Feldweibel und seine Weibel?

    Ich als Landsknecht-Neuling habe keine Referenzen aber für mich hat da alles gepasst.

    - Sold? (Soldschlüssel, Organisation der Verteilung, genug, zu wenig, passt?)

    Hab ganz gut kassiert.

    - Musterung

    Ich war in Reihe 3 und mir hat's gefallen. Den Härtegrad vorher einzuteilen und den Leuten die Wahl zu lassen ist immer eine gute Idee.

    Wenn die Musterung in mehrere Gruppen verteilt ist, dann muss man auch nicht so warten bis man dran ist.

    - Medizinische Musterung

    Ich war ebenfalls im Lazarett des weißen Lagers und da hatte ich auch viel Spaß. Auch hier ist es gut, dass es jedem selbst überlassen ist, wo die medizinische Musterung stattfindet.

    - Drill? Manöver?

    Wir lieben den Drill!

    Auch hier fühlte ich mich als Formationsneuling sehr gut aufgehoben. Die Drills gehörten u.A. zu meinen Highlights.

    - Schlachten/Kämpfe

    Der Weg zum Kampf war gut. Die vielen neidischen und verzückten Gesichter anderer Mitspieler. Die aktive Konfrontation allerdings war wie erwartet fragwürdig und enttäuschend.

    Es hat schon seinen Grund, dass ich Schlachtencons seit sehr langer Zeit meide und eher zu kleinen DKWDDK-Cons gehe. Ich sehe das Problem bei so großen Events, dass halt Spielende jeglicher spielerischen Einstellung

    und Sozialisation aufeinandertreffen.

    Da kommt es dann eigentlich immer zu Konflikten.

    Als Beispiel steht auf der einen Seite jemand mit dem Ziel zu gewinnen.

    Die Person hat sich im Vorfeld viele Gedanken über das herrschende Regelsystem gemacht und sich eventuell auch gewisse Vorteile erspielt.

    Die Ausrüstung ist dann sicherlich auch an den größtmöglichen Vorteil angepasst (gigantischer Schild).

    Gegenüber ist da jemand wie ich. Mir ist es, wenn ich den schon mal kämpfe, wichtiger dass möglichst viele Beteiligte Spaß. Die spiel-relevanten Regeln und mögliche Vorteile sind da für mich total zweitrangig.

    Ich hab zwar wie viele andere keine Lust nach einer Stunde marschieren und in der prallen Sonnen rumstehen direkt von einen Pfeil weg geballert zu werden aber mit so Dingen wie Hitpoints zählen fange ich auch nicht mehr an. Wenn ich entweder angemessen oft erwischt wurde

    oder ich jemanden für einen guten Treffer belohnen möchte, dann bin ich halt raus. Wenn es passt dann passt's.

    Ich wurde damals als NSC sozialisiert Ich finde es zwar albern aber nehme es dem Gegenüber nicht sonderlich Übel, dass da z.B. Powergaming betrieben wird statt Improvisationstheater. Die Prioritäten sind eben andere.

    - "Zivile" Veranstaltungen/Aktionen (Kulturabend, Prozesse, Bingo etc.)?

    Wie ein Freund der mal mit im LKL war es treffend formulierte: "All-Inklusive LARP".

    Zum einen hat sich an jeder Ecke angenehme Spielmöglichkeiten und es wurden sehr viele, sehr gute Aktionen angeboten.

    Das viele Davon über die Tafel beim Biergarten und am Schwarzen Brett öffentlich einsehbar waren hat es sehr leicht gemacht mir die Rosinen herauszupicken.

    Eigendeich war alles grandios. Vor meinem Prozess und den Folgen hatte ich vorher OT ein bisschen Bauchschmerzen und Lampenfieber. Aber als es dann am Laufen war hat es mir sehr gefallen.

    Der Kulturabend war herausragend. Beim Auftakt des Pommersdorfer Stammtisch hatte ich schon Tränen in den Augen. Die Stimmung war großartig und es war ein sehr gelungener Abend.

    Wenn ich eines gelernt habe, dann das der Pflug keine Bremsen hat.

    - Außenwirkung? Wie wirken wir auf andere Lager, Spieler oder Passanten?

    Ich denke, dass wir in der Regel sehr gut auf andere gewirkt haben. Auf dem Feld sicherlich für viele ein inspirierender und beeindruckender Anblick. Ansonsten fühlte es sich so an, dass die Leute sich freuen, wenn sie in

    Interaktion mit Landsknechte treten konnten. Ich wurde von vielen Fremden einfach willkommen geheißen und auf ein Getränk eingeladen. Die erstaunten Blicke der Spieler wenn sie am Lager vorbei oder hinein kamen.

    Ich hoffe dass sich viele, besonders jüngere Leute, von dem LKL positiv beeinflussen lassen.

    - Schlagbaumbewachung - sind wir offen genug für Andere, oder sind wir unzugänglich?

    Ich denke, dass es aufs Auftreten der potenziellen Gäste ankam. Das war glaube ich eher von der Rolle/Kostüm/Grund der Einzelperson abhängig.

    Rollenspieltechnisch macht es aber auch keinen Sinn jeden Dahergelaufenen in ein Kriegslager zu lassen.

    - Steckenkrieg

    Als einfacher Zuschauer am friedlichen Spielfeldrand mit Tomaten und Botterweck Bier (Das trinke ich nämlich am liebsten), war es ein wahres Fest.

    Das die Spielenden genervt waren, dass die Hools ständig das Spiel beeinflussen kann ich verstehen aber für mich war es ein grandioses Schauspiel.

    Beim Abbau hatten wir ein wenig über die Möglichkeiten am Spielfeldrand Geschäfte zu machen und ich denke ich werde mit ins Steckenkrieg-Merch-Geschäft einsteigen und ein paar Kleinigkeiten für Sportsfreunde basteln.

    - Aufträge?

    Da kann ich nicht viel zu sagen. Hab nur bei zwei Türsteherjobs teilgenommen. Die waren aber ganz lustig.

    - Schlagbaumwachen - Verteilung?

    Da kann ich nichts zu sagen.

    - Gemeinsame Feuerstelle und Ofen?

    Für mich hat das sehr gut geklappt. Zum einen hatte ich keinen Moment an dem da Gruppen wegen Platzmangel kollidieren würden und alle konnten vom Equipment anderer profitieren. Das parallele Kochen mit anderen war schön.

    Der Backofen war der Hammer. Den hätte ich viel öfters nutzen sollen. Die Stelle dafür war ganz schön aber leider hätte der arme Fritz deswegen beinahe Feuer gefangen. Nächstes mal sollte der Ofen woanders oder Schornstein gebaut werden.

    - .... weiteres?

    Es war zwar sehr lange und zwischendurch war es mir auch ein bisschen Zuviel aber es war eine wunderschöne Con und es hat mir sehr viel Freude bereitet mit euch so eine lange Zeit zu verbringen.

    Vielen Danke dafür dass ich mitkommen durfte und nächstes mal bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei.