• Das Planungsteam ist nicht von Wyvern, sondern von uns als Lager selbst gewählt. Wir haben entschieden, für unser Lager ein Team aufzustellen, dass in offizieller Funktion für das Lager sprechen und planen kann. Da wir ein offenes Drachenfest Lager sind, gibt es so etwas wie ein Lagerorga-Team bei uns nicht, welches solche Aufgaben normalerweise übernimmt. Daher haben wir das Konzept des Planungsteams gewissermaßen als Ersatz dafür entwickelt und diesem gewählten Personenkreis vertrauenswürdig gemeinsam die Verantwortung für Planungen übertragen.
    Selbst bin ich nicht im Planungsteam, da wir hier ausschließlich Vertreter ohne Lagerrollen gewählt haben. Deshalb bedurfte es eben auch der Autorisierung durch das Planungsteam, damit ich jetzt hier diese Aussagen treffen kann.
    Zum Thema Montagabend persönlich vorbeischauen: Grundsätzlich gibt es nichts anderes mehr zu besprechen, wir wollten lediglich einmal den persönlichen Dialog vor Ort suchen, um einfach nochmal von Angesicht zu Angesicht miteinander zu kommunizieren, damit sich eben auch mal die Leute hinter der Rüstung kennen lernen.

  • Hallo und danke für deine Ausführung!

    Vielleicht zu meinen oben genannten Punkten: Es wird trotzdem Situationen geben wo man sich gegenüber steht.
    Eben wir greifen wie jedes Jahr das Orklager an - es werden Chaoten rausstürmen und uns in die Flanke fallen (was ja ok ist und keiner stört). Aber was ist mit anderen Situationen? Wir kriegen einen Auftrag den Rücken gegen Chaos zu sichern - oder ein anderes Lager und ihr rückt als Entsatz an etc.?

    Trifft man sich sozusagen auf ein: Beide Heerführer orientieren sich so, dass man sich versucht aus dem Weg zu gehen?
    Werdet ihr den Rückzug antreten wenn wir ein Lager X den Rücken sichern die gerade Lager Y angreifen, während ihr dem Lager Y zur Unterstützung heraneilen wollt?

    [quote author=Hubert link=topic=970.msg15154#msg15154 date=1498983818]<br />Jari hat sehr weise Worte geschrieben, finde ich. <br />[/quote]<br /><br />[quote author=Hubert link=topic=1071.msg15676#msg15676 date=1503263873]<br />du Schlingel. ;)<br />[/quote]<br /><br />https://myspace.com/schillerpitz

  • Trifft man sich sozusagen auf ein: Beide Heerführer orientieren sich so, dass man sich versucht aus dem Weg zu gehen?

    So in etwa, ja. Welche genauen Reaktionen wir letzten Endes dann fahren, wird man sicherlich situativ und relativ spontan entscheiden müssen.

  • Ich sehe das Missverständnis als aufgelöst an.

    Zum Thema auf dem Felde: Man kann hervorragend aneinander vorbei manövrieren so man dieses auch möchte.

    Und mit dem zufällig aufeinandertreffen: Wenn sich beide Seiten Mühe geben, sich nicht auf diese Art zu begegnen sollte man es auch schaffen sich nicht zu treffen.

    Aber ich hoffe auf nen Besuch Montag Abend auf Bier und Pläuschchen.

    Edited once, last by Grilly (July 10, 2017 at 11:43 AM).


  • Tatsache ist aber nun einmal, dass die Zusammensetzung unserer Kämpfer uns rein militärisch im Feld ziemlich nackig euch gegenüber stehen lässt. Wir haben halt so gut wie gar keine Fernkämpfer und unsere Schwergerüsteten tragen entweder recht kurze Zweihandwaffen oder Schild und Handwaffe. Beides wird hier von eurem Langwaffenhaufen perfekt ausgekontert. Die einzige Möglichkeit wären schnelle Plänkler die über die Flanken kommen. Allerdings habe ich hier auch schon mehr als einmal eure nahezu militärische Disziplin beobachten können, mit der ihr routiniert dann einfach den Igel formt. Spätestens ab dann ist halt Feierabend für uns und wir haben halt keine andere Möglichkeit mehr, als uns zurück zu ziehen oder einfach umholzen zu lassen.

    Das trifft wohl, ausser bei Grün, auf jedes Lager zu......

  • Das nimmt jetzt ein bisschen die Immersion, wenn ich als Hellebardier im Gewalthaufen marschiere und sehe, dass sich das Chaos in der Flanke formiert. Vor der Absprache dachte ich mir: "Shit, wir werden alle sterben." Jetzt denke ich mir: "Scheiß drauf, die greifen ja eh nicht an weil OT Blabla."
    Können wir den Fätz nicht lassen und uns wie Erwachsene benehmen? Wenn ihr uns in die Flanke fallt sind wir hin, wenn ihr uns frontal angreift seid ihr hin.
    Wir haben auch Frust, wenn wir in den Pfeilregen von Grün laufen. Ist dann aber halt so. Müssen wir mit leben. Eine OT Absprache mit denen würde ich nicht wollen. Nimmt dem ganzen die Gefahr und somit den Nervenkitzel.
    So ein Nicht-Angriffs-Packt mit euch finde ich als Warhammer-Landsknecht einfach Mist. Ihr seid schließlich so etwas wie unser Erzfeind auf dem DF. Hab aber auch keine andere Lösung parat außer weitermachen wie bisher.

    Wir pöbeln auch dafür, dass du gegen uns sein kannst. - Drakenhof 3

  • Ich bin noch nicht lange dabei aber letztes Jahr haben wir den Igel kein einziges mal vernünftig hinbekommen... nicht mal beim Üben. Meiner Ansicht nach sind wir immer am Arsch wenn uns jemand mal nicht von vorn angreift und der Igel ist eher eine verzweifelte Nummer ;D

  • Ist das nun die gleiche, elendige Geschichte wie auf dem Epic Empires? Der Spießhaufen ist zu effektiv, Strategien dagegen unabwendbar und überhaupt alles unmöglich und daher konsequente Spielverweigerung die beste Lösung des augenscheinlichen Problems?

    Wenn wir uns damals für das mächtige, fünfzig Mann starke Bidenhänderflankenschutzregiment entschieden hätten, könnte ich den Punkt ja verstehen...

  • Hier gehts nicht um Spielverweigerung. Hier gehts um wir haben ein Problem und wollen das aufarbeiten.

    Ich sehe es so: Die Wandler haben ein Problem mit den Schlachten. Ich denke mal nicht nur gegen uns sondern generell. Sie sind der permanente "Zeitvertreib" für die anderen Lager. Das es dabei nicht immer nur lustig zugeht, wenn man das Nachmittagsprogramm ist, kenne ich persönlich aus meiner Zeit bei Kupfer. Ich kann es gut nachvollziehen, dass es für die Wandler mäßig motivierend ist, wenn sie in dem Moment nur 15 Mann aufs Feld bringen (internes Strukturproblem?) in den 100 Mann Spießblock zu hüpfen und sich zerhackstückeln zu lassen. Die Bitte, auf gezielte Angriffe in solchen Situationen zu verzichten stößt bei mir durchaus auf Verständnis und Nachvollziehbarkeit. (wer mal das Nachmittagsprogramm für Drachenlager war kann das uU nachvollziehen).

    Ich sehe das ganz pragmatisch auf der OT Ebene. Kämpfe sollen miteinander Spaß bringen. Wenn eine Seite nur gefrustet in eine Kampfspielsituation geht sind die Vorzeichen für ein tolles Spielerlebnis beider Seiten nicht sonderlich gut gesetzt. Spiel sollte beiden Seiten Spaß bringen. Der eigene Spaß hört dort auf, wo der Spaß der Anderen beginnt oder eben auch endet.

    Ich kann die Argumentationslinien bzgl eigenem Spielkonzept und Immersion und konsequenter Spielführung alle Nachvollziehen. Ein wichtiger Punkt keine Frage. Nur um welchen Preis will ich das erreichen? Auf Kosten des Spielspaßes meines Gegenübers? Mein Gegenüber ist total gefrustet, weil das Spiel gerade sehr einseitig spaßbringend war oder ist, aber Hauptsache ich hab mein Konzept straight und konsequent durchgezogen? Ich kann mich jetzt toll fühlen, weil ich mit ner Übermacht einen unterlegenen Gegner mit nem Gummispieß vom Feld gerotzt habe?. Ich sehe in der Mannstärkenproblematik übrigens starke Parallelen zu unseren Gedanken mit den Orks. Da sind wir selbst draufgekommen, dass es kaum Spaß bringt, für uns wie für sie, wenn wir da dauernd mit Übermacht anrücken. Nur da haben wir die Zeichen, in dem Fall, selbst erkannt, liegt darin der große Unterschied?

    Ich will hier keinen dazu zu bringen Konzepte, Spielweisen oder sonst was in Frage zu stellen. Wir sind der 100 Mann gedrillte Spießblock und der werden wir zur Hölle nochmal auch bleiben. Keiner verlangt von uns unser ach so unbesiegbares Konzept abzuändern. Hier geht's so wie ich es sehe einfach um ein wenig Rücksicht auf ein bereits durch den Rest der Drachenlager ziemlich zerdengeltes Lager.

    PS: Ich finde es sehr gut, dass sie ihre Probleme und Gedanken mit uns teilen, was für mich bedeutet das sie uns auch für so cool halten auf ihre Situation einzugehen.

    soviel von mir, wer ein Problem mit meiner Meinung hat gerne per PM

    lG Grilly

    Edited once, last by Grilly (July 11, 2017 at 7:19 AM).

  • Ich glaube das ganze ist noch ein wenig zu pauschal. Die Frage ist ja wie aktuell verblieben wird. Wie sieht die genaue Handhabung aus, wird das in den Momenten Spontan entschieden und findet evtl. doch ein Angriff beider Parteien in bestimmten Situationen statt oder sagen beide Seiten wir fahren eine klare Linie und halten uns alle dran.

    - Auftraggeber fordert Rückendeckung gegen die Wandler:
    Hinweis das wir offiziell nicht gegen Wandler kämpfen und den Auftrag ablehnen?

    - Beide Parteien ziehen über das Feld, sobald Sie gegenüberstehen werden beide eine andere Richtung suchen?

    - Kleinere Scharmützel die abseits von Aufträgen passieren, sind auf Wunsch und nicht deutlichem Widersprechen, wie im normalen Spiel geduldet

    Denke das was Grilly größtenteils sagt ist verständlich, auch gibt es Verständnis meinerseits, da es noch genug andere Sachen auf dem Schlachtfeld zu erledigen gibt. Aber ich finde da das Spielangebot mit den Wandlern klar minimiert wird, sollte evtl. von Ihrer Seite eine Idee oder Vorschlag kommen andere Spielmöglichkeiten anzubieten ohne das dann wirklich auf Distanz gefahren wird.

    Dank und Gruß Marius

    Seifen Kalle, schmierig und fein muss die Bier- und Weinseife sein. Seifenhaus Barthel

  • Ich habe es klar so verstanden, dass es sich auf die angesprochene Schlacht bezieht. Sonstige Spielangebote/Situationen sind nicht betroffen.

    Spielangebot anders betrachtet: Wo können Spielangebote von unserer Seite an Wandler liegen?

    Edited once, last by Grilly (July 11, 2017 at 10:10 AM).

  • danke an aurelian für die erklärung.

    sehe das auch wie grilly, es wird keine schlacht lkl/chaos geben, weil wir gefragt haben und sie nein gesagt haben.

    ich denke aber, sobald andere lager oder sonst irgendwer involviert wird, nehmen wir uns nicht aus dem spiel. Wenn uns z.b. rot bezahlt, alleine das chaoslager/heer anzugreifen, können wir das ablehnen. Wenn sie uns mitnehmen um mit ihnen das selbe zu tun, sind wir dabei. Würde auch nicht irgendwen vom chaos auf dem feld oder sonstwo ignorieren, wir sind alle teil vom DF und absprachen im forum ändern daran auch nichts.

  • Ja. Das generell auszuschließen, dass wir gegeneinander antreten halte ich für den falschen Weg. Das Chaoslager kann darauf verzichten uns gezielt anzugreifen und das LKL kann Aufträge gegen das Chaoslager ablehnen. Aber wenn die Situation gerade günstig ist würde ich trotzdem die Option offen lassen, dass uns Chaos in die Flanke fällt, oder wir Chaos wegmähen.
    Ich war zwei Mal im Chaoslager und vier Mal im Orklager auf dem DF. Bin also bestens mit der Außenseiterrolle des Chaoslagers vertraut.
    Klar kriegt man schnell aufs Maul von allen. Aber das weiß man, wenn man sich für so ein Lager entscheidet. Den Prügelspaß haben wir uns damals eben in marodierenden Trupps geholt. Die Schlachten waren auch teilweise ganz lustig. Meistens halt nicht. Aber das war okay. Wir hatten ja unseren Ausgleich.

    Wir pöbeln auch dafür, dass du gegen uns sein kannst. - Drakenhof 3

  • Die Option, dass wirs tun, wenn und gerade der Hafer sticht schließt irgendwie keiner kategorisch aus so wie ich das sehe.
    Der marodierende Trupp der uns in die Flanke fällt, oder die Chaoten die sich uns in den weg stellen wenn wir auf sie zugehen fallen für mich klar unter Spielangebote. Man sieht ja dann eh ob sie angenomen werden oder auch nicht.

    Edited once, last by Grilly (July 11, 2017 at 8:26 PM).

  • Und ich lehen mich jetzt mal weit aus dem Fenster, dass es allen Beteiligten lieber wäre, wenn wir alleine gegen Chaos ziehen als mit Rot gemeinsam ;)

    • Official Post

    Ich habe weder etwas gegen das rote Lager noch gegen das Lager des Wandels. Oder irgendein anderes Lager.

    Sicher können wir vom Stab darauf achten, dass wir keine Aufträge annehmen, die gegen das Lager des Wandels gerichtet sind oder sonst etwas damit zu tun haben.
    Ich halte es nur nicht für sehr umsetzbar, wie oben schon gefragt wurde. Angenommen, wir nehmen einen Auftrag von Lager X an, um gegen Lager Y zu kämpfen. Manchmal gibt es da schon weitere Infos wie vorhandene oder geplante Bündnisse, aber meines Wissens auch oft nicht. Kann also dann bedeuten, dass Lager Y ein Bündnis mit dem Lager des Wandels hat oder dieses eben einfach spontan seitlich dazu kommt. Wird dann von uns erwartet, dass wir umkehren? Wir wurden schliesslich dafür bezahlt, gegen das Lager Y zu kämpfen. Kehrt dann das Lager des Wandels um? Bricht es dann ein allfällig vorhandenes Bündnis mit dem Lager Y?

    Ich sehe es übrigens auch so, dass praktisch nur das grüne Lager bzw Lager mit vielen Bogenschützen etwas gegen uns ausrichten können. Dafür haben wir weniger Spass, wenn wir Lager angreifen müssen, die viele Fernkampfwaffen haben. Ist hat so.

  • Und was machen wir wenn und Lager Rosa gegen Lager Mint anheuert, wir aber nicht wissen, dass die mit dem Märzhasen verbündet sind und es statt zu regnen die Sonne scheint?

    Jede mögliche Stuation durchzukopfen ist nicht möglich. Ich denke mal, wenn wirs nicht zwingend darauf anlegen und alle anderen Situationen, so sie denn eintreten, vor Ort lösen sollte es hinhauen.