[2020] LKL - Grundlagen / "Kernkompetenzen"

  • Schwannek und ich haben die Rückmeldungen von 2019 durchgeguckt, auf der Suche nach handfesten Themen deren wir uns jetzt schon annehmen können. Dabei haben wir einen Trend gesehen, den wir mit Hubert auch nochmals durchgekaut haben. Wir sind zum Entschluss gekommen, dass wir es in der grossen Runde besprechen sollten. Hier.


    Vom Guten aus: Unser Hellebardiersblock funktioniert. Er funktioniert von der Musterung (jährlich besprochen) bis zum Soldschlüssel, vom Drill bis zur Rottenbildung. Auch die nicht ganz so zentralen Sachen sind gut unterwegs: Lagerplanung, Ausrüstung, Sappeure... dabei aber kommt etwas anderes hervor: Lazarett, Handelsplatz, Deckenmärkte, Handwerke+Gewerbe, Waschzuber, Badekessel. Alle diese Dinge sind zweifelsohne cool und lustig und passen aus irgendwelchen Gründen (historisch, spielerisch, personell) zum Landsknechtlager.


    Die wichtigste Frage, die daraus entsteht: "Was genau macht den Kern unseres Projektes aus?" Das LKL hat derzeit Schwung. Wo muss dieser hin? Brauchen wir mehr Lagerleben? Brauchen wir mehr Hellebardiersaufwand? Wo können wir weniger tun, wo mehr?


    Wenn wir weitere Projekte aufreissen - wie die oben genannten, bspw. das Lazarett - dann werden wir das an anderen Orten spüren. Es ist sinnvoll, dass wir uns vorgängig damit beschäftigen, was unsere wichtigsten Spielzeuge sind. Was sind sie denn - und was ist zweitrangig?


    Diskussion ist offen. Vorwärts.

    [quote author=Stephan link=topic=699.msg12383#msg12383 date=1443160561]<br />(...) Passt zur Optik besser als ein 0815 Tellerbarett.<br />[/quote]

  • Quote

    If we open up further projects - like the one mentioned above, for example the military hospital - then we will feel it in other places.


    Kind of true, but one of the things I encountered whenever I tried to recruit people for the LKL here in Hungary, that they felt like the camp is "just" about mercenaries which in turn for them felt like it's all about fighting (I know it's not true but that was the impression for them)
    Having a way more dedicated part in the camp that isn't just about fighting maybe bring us people that otherwise wouldn't join.
    I'm not saying it will 100% happen, but basically if we broaden our possibilities we might get more people and it won't take away that many people from other places.

    &quot;Ever noticed when you see two groups who really hate each other, chances are good that they are wearing different kind of hats. Keep an eye on that, might be important&quot;

  • There are other Things in the camp than fighting and der should be. The Reason we made this post is to keep the focus of our camp in mind. And that is a mercenery army. Sure the knechts need things to occupy ther sparetime and else, but thats kind of addon to the first aspect. It improves our camp very much to have all the addons, as long as the real purpose is visible.


    It is as we hadit with the Steckenkrieg during the last year. We talked a lot of what Steckenkrieg is about and what we would like it to be, and it helped. More people know of it, and know its not som funny beating someone up randomly but a sport. I think that helped a lot.

  • We did have this discussion (the other way round) a few years ago at pilgrims camp (Epic Empires). We were a more or less "pure" fighting camp but wanted to be more of a city. Therefore we added a market and a fair. People began to occupy themselves with handicrafts and services (for example a kiosk and a scriptorium). That added all very nicely to the city-like flair, but it really did not feel like a fighting camp anymore. That was the point we wanted to achieve.
    The thing is, this is what we don't want here.
    Don't get me wrong; I think a little bit of civilian occupation is nice and very much appreciated! I really enjoy the soaps, the liqueurs, the cards and journals. But that somehow needs to stay mobile and not in a booth or with a real roof. We still are a camp, not a city.
    The more war-related or let it be hygienic-related things could, on the other hand, need a dedicated place to be since they, in my opinion, have a real purpose in a mercenary camp. I like the idea of a Bader, which would be the combination of a lazarette military hospital and a place to scrub dirty Knechts to prevent the plague from spreading.


    Conclusion? Pro everything! But with a clear focus on the fighting-related things.


    I hope that made any sense.

    [quote author=Hubert link=topic=693.msg11836#msg11836 date=1438956374] Die meisten haben [...] im Idealfall eine Frau, die den ganzen restlichen Schmarrn trägt.[/quote]

  • I also like the military camp focus we have and it's one of the great advantages of LKL, that we have an actual working hierarchy.
    And the non-military aspects should obviously complement this. So stuff that makes sense in a military camp and reasonable to have, basically the "support staff", and we already have a few to some degree but that's where we can improve a little.
    And obviously it would be good to get more combatants.


    So what I'm trying to say, a heavily military focus is good and maybe it we can improve that too, but it would be nice to get people who do stuff that isn't fighting but either supporting the fighters actively or just there to make the camp life more colorful.


    And both the supportive things and making the camp colorful is kind of hard to do it on our own. Obviously we don't have infinite manpower so that's an issue.
    But there is two other: the whole Drachenfest sometimes offer those support or colorful stuff that is easier to take than implement it ourselves. Like when the MASH do the healing for us, instead of doing it with our own healers.
    The other things is if we solve all our own "problems" by ourselves that limits the outside interactions (but depending on other outside players can bring it's own problem, so yeah...)

  • Ich sehe das genauso wie Runa.


    Kern des LKL ist der Spießblock und alles direkt damit in Verbindung stehende. Das läuft ausgesprochen gut und solange das so bleibet, kann man andere Projekte rundherum dazu nehmen. Besonders wenn die Idee mit den Projektfinanzierungen wie auf der OT Gemein besprochen klappt, haben wir ja auch die Möglichkeit ein paar Dinge neu anzufangen.

  • Wie gesagt ich finde unser aktuelles handelsspiel gut, gerade auch mobil. Wie gesagt das wasch-badehaus und Lazarett für uns intern, wie auch unsere taverne bereichert uns von innen und einige von außen mit schönen Lager einblicken. Ich finde aber auch das uns intern aber das mit den stecken oder der Wache ein wenig verloren gegangen ist. Wir haben gerade auch Knechten die einen miitärischen Fokus haben oder Neulinge die direkt keinen Handel mitbringen und die nicht zu beschäftigen oder nur verweilen lassen fände ich schade. Bei uns gibt es schönes zu sehen und wie runa sagte, eine historische Stadt ist schön, aber fände militärische Posten(z.b Wachstube, fechtring, nicht übertriebenes büttelspiel) für gerade diese Leute als gute und interessante beschaftigung. So kann jeder paralell etwas ausüben in einem generellen Fokus ohne das unsere eigentliche Kompetenz verloren geht und im Gleichgewicht mit allen anderen ist. Wir sind ya schließlich durch das Joch gegangen und haben somit Verpflichtungen wofür wir alles andere beiseite werfen.


    Finde die Diskussion aber klasse und gewinnbringend für uns ;)

    Seifen Kalle, schmierig und fein muss die Bier- und Weinseife sein. Seifenhaus Barthel

  • Quote from Runa

    I really enjoy the soaps, the liqueurs, the cards and journals. But that somehow needs to stay mobile and not in a booth or with a real roof. We still are a camp, not a city.


    Was die Runa sagt. Ich würde da auch die Grenze ziehen. Die Geschäfte sollen mobil bleiben, damit die Aussenwirkung nicht leidet und wir nicht aussehen wie ein Marktplatz.
    What Runa says. I would like to draw the line there, too. Keep it mobile, so we don't start looking like a marketplace.


    Quote from Sonir

    The other things is if we solve all our own "problems" by ourselves that limits the outside interactions (but depending on other outside players can bring it's own problem, so yeah...)


    Hier habe ich keine Sorgen. Wir werden nie alle unsere Probleme/Bedürfnisse innerhalb des Lagers lösen. Sogar wenn jetzt ein Knecht einen Keksladen eröffnen würde und anfängt, mit den Keksmädchen zu konkurrieren, dann würde das eher MEHR Interaktion bringen, Vergleiche, vielleicht sogar sinkende Preise. :o Ich stelle mir vor, wie wir einfach jedes Keksmädchen ins Lager einladen müssten, für Preis- und Geschmacksvergleiche... Wir werden immer verschiedenste Leute haben, die zu uns kommen, interagieren und ihr Zeug verkaufen (zumindest wenn wir diesen Lagerplatz behalten können ;) ). Im Moment sind wir uns sogar einig, dass wir ein bisschen zu offen sind an der Schranke. Und von anderen Spielern abhängig sein ist ok! Wir als LKL sind ja schliesslich auch total abhängig von anderen Lagern und Spielern, die uns anheuern. Das funktioniert. Und die anderen Gruppen sind in der gleichen Position, sie bieten auch Leistungen an und brauchen Interaktion.


    Ich möchte niemanden von Nebenbeschäftigungen abhalten oder sie jemandem ausreden. Für mich ist absolut klar, dass jemand im LKL in erster Linie dem Artikelbrief untersteht und der militärische Aspekt damit über allem steht. Als jemand, der selbst ein bisschen Kärtchen verkauft (mit Hochzeitsplanung als neuem Geschäftszweig :-*), bin ich JEDERZEIT bereit, meinen Korb stehen zu lassen, wenn der Befehl kommt, ein Signal zu spielen oder auszuziehen. Wenn ich dazu nicht bereit (und OT damit zufrieden) bin, dann bin ich im LKL vielleicht am falschen Ort und sollte mir überlegen, für ein Jahr in ein anderes Lager zu gehen, um da das Verkaufspiel ganz auszuleben. In dieser Hinsicht möchte ich die ganze Stabshierarchie bis hinunter zu den Rottmeistern ermutigen, dies IT (mehr) durchzusetzen. Bitte kommt und ruiniert meinen besten Geschäftsmoment wegen irgendeines kleinen Auftrags! Genau so etwas erwarte ich, wenn ich unter dem Artikelbrief stehe. :D


    Sonir, here I have no worries. We will never solve all our "problems" or fulfill all the needs in-camp. Even if, say, one Knecht opens a cookie business and starts competing with the cookie girls, that would just bring MORE interaction, comparisons, maybe even a lowering of prices due to competition. :o I imagine inviting every cookie girl in for a price and taste comparison... We will always have a variety of people coming to us, interacting and selling their stuff (at least if we can keep this camp position ;) ). At the moment we even agreed that we are a bit too open at the gate. And depending on other players is okay! After all, we as LKL already deeply depend on outside camps and players to hire us. That works fine. And other groups are in the same position, they offer their services, too - be it hospital/healing or cookie selling. Just look at all the places people went to get the fitness certificates. The dependency is equal on all parts.


    I would not like to discourage people from handicrafts and services. For me, it is very clear that, as long as someone is in the LKL, they are first and foremost bound by the Artikelbrief and therefore the military aspect stands above all. So, as doing a bit of card selling/wedding planning :-* business myself, I am ALWAYS ready to drop my basket at any moment when an order comes to play a signal or to move out. If I'm not ready (and OT content) to do that, then I might be in the wrong place and should maybe consider joining another camp for a year to enjoy marketplace play to the fullest. In this regard, I encourage everybody in the Stab hierarchy down to the Rottmeisters to enforce this IT (more). Please come and ruin my greatest business opportunity of the year because of some little assignment! Thats what I expect by being bound by the Artikelbrief. :D


  • (...)
    Conclusion? Pro everything! But with a clear focus on the fighting-related things.
    (...)


    Ich bin dieser Meinung. Was ich aber wirklich gerne anspreche, ist die von Sonir genannte Manpower: Jedes kleine Gemauschel und Zwischenhandwerk ist eine gute Sache. Aber keines davon sollte so arrangiert sein, dass es Charaktere vom Ausrücken abhält.


    Zusatz: Wenn jemand der Schwerkraft wegen, Kopfweh, gebrochenes Bein oder allgemeine Unlust hat - dann bleibt er zurück. Aber mir missfällt es, wenn im Lager jemand eine Waschstube betreut, statt Auszurücken. :)

    [quote author=Stephan link=topic=699.msg12383#msg12383 date=1443160561]<br />(...) Passt zur Optik besser als ein 0815 Tellerbarett.<br />[/quote]


  • Zusatz: Wenn jemand der Schwerkraft wegen, Kopfweh, gebrochenes Bein oder allgemeine Unlust hat - dann bleibt er zurück. Aber mir missfällt es, wenn im Lager jemand eine Waschstube betreut, statt Auszurücken. :)


    Bisher dachte ich seltsamerweise nie daran, es anzubringen, dein Kommentar erinnert mich daran es endlich zu tun: ich mag es nicht, wenn ganze Rotten nicht mit ausrücken, weil sie Wache haben. Können wir das irgendwie anders lösen? Zum Beispiel die Wachhabenden durch Leute ersetzen, die ohnehin im Lager zurück bleiben? Früher ist es schon mal passiert, dass nur Res und meine Mutter als Wache blieben, das fand ich für den Haufen viel besser.


  • Bisher dachte ich seltsamerweise nie daran, es anzubringen, dein Kommentar erinnert mich daran es endlich zu tun: ich mag es nicht, wenn ganze Rotten nicht mit ausrücken, weil sie Wache haben. Können wir das irgendwie anders lösen? Zum Beispiel die Wachhabenden durch Leute ersetzen, die ohnehin im Lager zurück bleiben? Früher ist es schon mal passiert, dass nur Res und meine Mutter als Wache blieben, das fand ich für den Haufen viel besser.

    Ja, da sollten wir unbedingt flexibler sein. Ich fände es sinnvoll, wenn die wachhabende Rotte ihren Job auch an jemanden abtreten kann, wie in deinem Beispiel an Res und deine Mutter. Es gibt ja immer genug Leute, die im Lager bleiben, dann sollte das gut möglich sein. Wenn das ganze Lager ausrückt (zB bei der Endschlacht), kann man allfällige Besucher ja auch gut auf später vertrösten, dann reicht eine Person als Wache.

  • Finde ich ne gute Lösung
    Es bleiben immer welche zurrück wegen gesundheitlichen Dingen oder weil sie einfach keine Lust haben. Das ist auch völlig in Ordnung. Ich bin dieses Jahr auch ab und zu im Lager geblieben und stand dann eh am Schlagbaum. Da hätte die Wache ruhig mit ausrücken können.